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Sonntag, 25. September 2011 - 14:37 Uhr
Erfolgreicher Brustkrebslauf

Mit einem Teilnehmerrekord, der sich sehen lassen kann, ging heute in Frankfurt der 12. Race for the Cure des Susan G. Komen Deutschland Vereins für die Heilung von Brustkrebs vorüber: 6623 Frauen und Männer haben am Sonntag in Frankfurt einen zwei Kilometer langen Walk oder den fünf Kilometer Lauf bewältigt. Pro Starter gehen etwa zehn Euro in regionale Projekte zur Früherkennung von Brustkrebs und zur Unterstützung Betroffener. Diesmal kann sich das ehrenamtliche Race-Komitee und seine 200 Helfer über mehr als 60.000 Euro freuen. Achim Greser, der in ganz Deutschland bekannte Karikaturist, übergab Komen zudem eine Original-Zeichnung aus dem Buch „Zwillingskrebs“ von Renate und Ingrid Müller. Die beiden Schwestern verfolgten ebenfalls das Race for the Cure vor Ort und schilderten den Anwesenden ihre Erfahrungen.

Triathletin und Komen-Botschafterin Nicole Leder, die genauso wie Sportdezernent Markus Frank ihre Tochter mitgebracht hatte, begleitete den Wohltätigkeitslauf schon zum siebten Mal. „Obwohl Brustkrebs negativ behaftet ist, gibt es beim Race for the Cure immer eine entspannte, fröhliche Stimmung. Ich finde das bemerkenswert. So spüren die betroffenen Frauen und Männer, dass es immer weitergeht und sehen durch die Anteilnahme der vielen Menschen eine Perspektive für die Zukunft.“ Gute Laune und eine positive Stimmung rund um den Main, das spricht sich herum. „Wir sind eine weltweit wachsende Bewegung und werden in Deutschland mehr und mehr wahrgenommen“, sagt Professor Dr. Ute-Susann Albert, die Komen-Vorsitzende. „Wir wollen auf diesem Weg in den nächsten Jahren weitergehen.“

Hand in Hand überquerten Younes Ammouta und Hassan Saba von der LG Eintracht Frankfurt die Ziellinie. Die beiden waren, wie auch die schnellste Läuferin Tinka Uphoff von Spiridon Frankfurt, für den guten Zweck unterwegs. Hassan Saba: „Mein Bruder ist an Lungenkrebs erkrankt. Ich weiß aus meiner Familie, wie sehr die Menschen unter Krebs leiden. Ich möchte mit meinem Start beim Brustkrebslauf von Komen sagen, dass ich allen, die krank sind, die Daumen drücke, dass sie wieder gesund werden.“ Aus einem ähnlichen Grund kam auch Lotti Griese vom Lauftreff Biebertal zum zehnten Mal zum Race for the Cure. Die 86 Jahre alte Seniorin und damit älteste Teilnehmerin absolvierte die Walking-Distanz und wollte auf diese Weise den von Brustkrebs betroffenen Frauen Mut machen.

Der Geldsegen wollte an diesem Tag nicht versiegen. Unter der Anleitung von Hillary Miller überreichten die Trainees for the Cure einen Scheck über 10.000 Euro. Hinter diesem Team verbergen sich die Azubis von Merck und Procter&Gamble, genau 87 an der Zahl, die im Vorfeld des Events mit vielfältigen Aktionen wie Kuchenverkauf, helpedia und einer Tombola den fünfstelligen Betrag gesammelt und Komen überreicht haben.
„Ich habe den jungen Leuten von meiner Erkrankung erzählt, dass ich keine 50 Meter laufen konnte, wieder trainiert habe, bis ich beim Race for the Cure mitmachen konnte. Viele von den jungen Leuten, die ich kenne, wollen nichts machen und glauben, sie könnten in unserer Gesellschaft nichts ändern. Unser Projekt hat gezeigt, dass dem nicht so ist“, sagt Hillary Miller, die sich auch über die Unterstützung der beiden Firmen freute. Weitere 30.000 Euro kamen zudem aus einer Marketing-Kooperation mit Lands‘ End zusammen.

Jung und alt, Kinder und Eltern, Singles und Ehepaare, Amerikaner, Deutsche, Franzosen und Türken, die Powerfrauen aus Büttelborn, das US-Generalkonsulat oder die Mörfelder Wasserratten & Friends identifizieren sich mit den Zielen von Komen Deutschland. Für „Die Flotten Wölkchen“ von der TSG Oberursel ist das Race for the Cure alljährlich der Höhepunkt ihrer Brustkrebs-Nachsorge¬aktivitäten. Alle 23 Starterinnen – zwischen 50 und 80 Jahren alt – sind von der schweren Erkrankung betroffen. „Wenn wir beim Race mitmachen, fühlen wir zum einen, dass wir zusammen gehören. Und zum anderen zeigen wir, schaut, wir sind sportlich aktiv, macht auch etwas“, erklärt Übungsleiterin Ingrid Fischer. Stadtrat Markus Frank, der Projekte dieser Art in Frankfurt besucht, schätzt gerade die Arbeit vieler Selbsthilfegruppen: „Deshalb freue ich mich, dass sich das Race for the Cure in Frankfurt etabliert hat. Für die Stadt Frankfurt ist es selbstverständlich, eine solche Aktivität zu unterstützen.“ Insgesamt 450 Betroffene – sie waren am pink-farbenen T-Shirt zu erkennen – stellten sich der sportlichen Herausforderung, die unter dem Motto „Fürs Leben gerne laufen!“ stand.

Weltweit gibt es 146 Races for the Cure, bei denen 1,6 Millionen Menschen mitlaufen. Parallel zum Wettbewerb in Frankfurt waren an diesem Wochenende die Starter in Bologna, Antwerpen und Sarajewo unterwegs. Das größte Team in Frankfurt stellte übrigens Hewlett-Packard mit 500 Läuferinnen und Läufern.

Montag, 19. September 2011 - 13:41 Uhr
„Der Zahn der Zeit“: Von den ersten Milchzähnen bis zu den „Dritten“

Telefonische Expertensprechstunde des Kuratoriums perfekter Zahnersatz am 27. September 2011

Ständig in Bewegung, häufig unter Druck, mal heiß umspült, mal kalt erwischt: Unsere Zähne begleiten uns ein Leben lang. Da sie hohen Anforderungen standhalten müssen, sollte ihr Zustand regelmäßig vom Zahnarzt untersucht werden. Und gerade in speziellen Lebensphasen ist es sinnvoll, die Zahngesundheit noch intensiver als sonst zu überwachen. Inwiefern zum Beispiel die Zahnpflege der Mutter schon die Gesundheit des ungeborenen Kindes beeinflussen kann, warum ein Vorsorge-Termin beim Zahnarzt eine Hochzeitsreise retten kann und woran man im Hinblick auf seine Zähne denken sollte, wenn der 60. Geburtstag vor der Tür steht, das erfahren interessierte Patienten telefonisch von den Experten des Kuratoriums perfekter Zahnersatz. Denn diese beraten im Rahmen der telefonischen Sprechstunde am 27. September sowohl in Sachen Zahnersatz als auch zu allgemeinen Fragen rund um das Thema Zahn- und Mundgesundheit. Unter der Telefonnummer 069 / 66 55 86-44 steht am 27. September unter anderem Professor Hans-Christoph Lauer interessierten Patienten mit zahnmedizinischem Fachwissen zur Verfügung. Zahntechnische Fragen können Anrufer den beteiligten Zahntechnikermeistern unter der Nummer 069 / 66 55 86-55 stellen. Anrufe werden zu den üblichen Festnetzkosten abgerechnet.

Bild © 2002-2011 Initiative proDente

Dienstag, 30. August 2011 - 17:31 Uhr
Pilze - Gute Entgiftung, guter Stoffwechsel

So vielseitig wie die Leber ist kein anderes Organ des Körpers:
Sie erfüllt in jeder Minute eine Vielzahl an wichtigen Aufgaben, dass wir eigentlich allen Grund hätten, pfleglicher mit ihr umzugehen. Stattdessen beliefern wir sie über die Nahrung nicht nur mit einer bunten Mischung verschiedener Nährstoffe, die es zu sortieren und aufzubereiten gilt, sondern auch mit einer Menge Giftstoffe wie Alkohol und bedenklichen Nahrungsmittelzusätzen. Eine gesunde Leber kommt damit zurecht, trennt Gutes vom Schlechten, stellt den Körperzellen Energie zur Verfügung, reguliert die Cholesterin- und Blutzuckerwerte und stellt "nebenbei" auch noch Substanzen zur Blutgerinnung, Hormone und Gallenflüssigkeit her. Eine ständige Überforderung allerdings hält auch die Leber nicht aus.
Werden erste Schwächeanzeichen nicht rechtzeitig entdeckt, können sich aus der ungenügenden Entgiftung Erkrankungen von der Entzündung bis zur Leberzirrhose entwickeln, die den Gesundheitszustand des Betroffenen stark beeinträchtigen und nur schwer zu behandeln sind. Man tut also gut daran, sich möglichst schon vorbeugend um die Fitness des wichtigsten Stoffwechselorgans zu kümmern. Eine ausgewogene Mischkost und der weitgehende Verzicht auf belastende Genussmittel helfen, aber man kann auch mit Pilzen unterstüzen. Der Klapperschwamm trägt in Japan mit seinem dortigen Namen Maitake den Beinamen "Leberschutzpilz". Dort wird er als Speisepilz sehr geschätzt. Sein schützender Effekt auf die Leber wurde in unabhängigen Studien nachgewiesen. Er kann die Aktivität bestimmter Immunzellen erhöhen und so dem Körper bei der Entzündungsabwehr helfen. Auch der glänzende Lackporling, der in Japan als Reishi bekannt ist eignet sich zur Regulierung der Leberwerte bei Erkrankungen als auch zur Unterstützung einer intakten Leber. Als Speisepils kommt er zwar nicht in Frage, doch bekommt man ihn als hochwirksames Heilmittel. Entgiftend wirkt darüber hinaus der Shiitake. Seine Einnahme kann zu einer langfristigen Regulation der Blutfettwerte führen, was die Leber deutlich entlastet.

Dienstag, 30. August 2011 - 17:08 Uhr
Kopfschmerzen sanft in den Griff bekommen

Egal ob klopfend, pulsierend, stechend oder dumpf drückend: Fast jeder leidet irgendwann mal an Kopfschmerzen. Doch wie kann man die mitunter quälenden Schmerzen loswerden? „Viele greifen sofort zu Medikamenten“, sagt Holger Steinhäuser vom KKH-Allianz Servicezentrum in Frankfurt. Am 5. September ist wieder der Deutsche Kopfschmerztag. Doch Steinhäuser sieht diese Entwicklung skeptisch. „Wer bei Beschwerden regelmäßig Schmerzmittel einnimmt, belastet nicht nur Leber und Nieren, sondern kann zusätzlich auch chronischen Kopfschmerz auslösen.“

Denn gegen leichte Kopfschmerzen hilft meist schon eines der klassischen Hausmittel. „Da Kopfschmerzen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können, sollte jeder testen, was ihm am besten hilft“, empfiehlt Holger Steinhäuser. Auslöser ist mitunter ein Mangel an Sauerstoff, gegen den ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft helfen. Ideale Vorbeugung: regelmäßiger Ausdauersport wie Laufen, Walken, Schwimmen oder Radfahren . Wer sich nur drei Mal 30 Minuten pro Woche bewegt, reduziert das Risiko für Kopfschmerzen erheblich und tut seiner Gesundheit auch sonst etwas Gutes. Auch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme kann ein Auslöser für Kopfschmerzen sein. Daher ausreichend trinken, mindestens zwei Liter pro Tag, am besten Fruchtsaftschorlen, Wasser oder ungesüßten Tee. So ist gewährleistet, dass das Blut für einen ausreichenden Sauerstofftransport sorgt und der Körper nicht dehydriert. Außerdem sind regelmäßige ausgewogene Mahlzeiten entscheidend. Sie verhindern das Absinken des Blutzuckerspiegels, das ebenfalls zu Kopfschmerz führen kann. Stress und Verspannungen können ebenfalls Kopfschmerzen verursachen. Wer täglich kurze Auszeiten einlegt, wirkt dem entgegen. Ein weiteres effektives Mittel: Entspannungsmethoden, die leicht erlernbar sind und ermöglichen bestimmte Muskelgruppen aktiv anzuspannen und wieder zu entspannen. Für eine kurzfristige Schmerzlinderung kann auch Kälte sorgen. Dazu einen Eisbeutel oder ein kaltes Gelkissen mehrmals für zwei, drei Minuten auf Stirn, Schläfen oder Nacken legen. Das verengt die Gefäße. Wird der Kopfschmerz durch verspannte Muskeln ausgelöst, hilft Wärme, beispielsweise ein erhitztes Körnerkissen oder eine Wärmflasche auf die betroffene Körperregion legen. Alternativ bietet sich ein entspannendes Bad an. Einige Tropfen Pfefferminzöl – auf schmerzende Partien wie Stirn und Schläfen verteilt und leicht einmassiert – können ebenfalls schmerzlindernd und entspannend wirken. Nur bei Babys und Kleinkindern darf dies nicht angewendet werden.

Wenn all das nicht hilft und die Kopfschmerzen den Griff zu Schmerzmitteln erfordern, ist laut der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft eine Regel unbedingt einzuhalten: Kopfschmerz- und Migränemittel höchstens an zehn Tagen pro Monat einnehmen und nicht länger als drei Tage hintereinander. Wer dies überschreitet oder durchschnittlich an mehr als fünf Tagen im Monat unter Kopfschmerzen oder Migräne leidet, sollte einen Arzt aufsuchen.

Versicherer wie die KKH-Allianz bietet ihren Kunden Behandlung in so genannten Kopfschmerzzentren an, in denen Neurologen, Psychologen und Physiotherapeuten eng zusammenarbeiten und die Diagnose für den Kopfschmerz im Rahmen eines meist eintägigen ambulanten Aufenthaltes stellen. Dann kann eine wirksame Behandlung entsprechend der Art des Kopfschmerzes eingeleitet werden. Ein Krankenhausaufenthalt ist in der Regel nicht notwendig.

Freitag, 8. April 2011 - 19:58 Uhr
Mit gesunden Füssen ist besser spielen

von Nilgün Burgucu

Im Frühling macht das Spielen richtig Spaß. Wenn draußen die Sonne scheint und die Temperaturen zum Barfußlaufen einladen sollten Sie ihren Füßen die Freiheit geben. Frei von Strumpf und Schuh können auch sie die Jahreszeit besser genießen. Doch können sie sich sehen lassen oder haben sie während ihres „Winterschlafs“ vielleicht ein wenig gelitten? Denn trockene Stellen und Hornhaut passen nicht richtig zum gepflegten Sommer-Outfit. Doch sind sie auch kein Grund zur Sorge, denn mit ein paar Pflegetipps klappt es fast immer.

Nehmen Sie sich einmal pro Woche Zeit für die heimische Fußpflege. Erst einmal ein Bad in 36-40 Grad warmem Wasser, um die Haut weich zu machen, dann nach dem sorgfältigen Abtrocknen geht es an die Fußnägel, die vorsichtig geschnitten werden und an den kleinen Kanten rund gefeilt werden. Die Hornhaut sollte nicht mit einem groben Hobel sondern sanft mit Bimsstein entfernt werden. Dann ist das Eincremen ein Muss, das sie täglich auf ihren Tagesplan setzen sollten. Am besten eignen sich dafür spezielle Fuß-Schaum-Cremes wie Allpresan, die schnell einziehen und in der Apotheke erhältlich sind. Neben Cremes für Hornhaut und rissige Fersen mit Urea gibt es demnächst auch Produkte für sehr trockene Haut mit Urea und hautverwandten Lipiden. Urea spendet dabei intensiv Feuchtigkeit, während Sheabutter und Ceramide die Haut geschmeidig machen und die Hautbarriere stärken und reparieren. Die Creme bildet nach dem Auftragen ein feinmaschiges Netz auf der Haut. So bleiben die natürlichen Hautfunktionen erhalten und der Neubildung von Hornhaut wird vorgebeugt. So werden die Füße wieder angenehm weich. Die Schaumcremes ziehen schnell ein und fetten nicht, so dass nach dem Eincremen keine Rutschgefahr besteht. Bei Problemen mit dem Fuß sollten Sie besser einen Fußspezialisten oder Podologen konsultieren, der die Füße fachkundig behandelt und bei Fußproblemen hilft.

Hinter Allpresan steckt neubourg skin care, ein junges, dynamisches Familienunternehmen aus dem Münsterland. Die Geschichte begann Mitte der 90er Jahre im Keller der gleichnamigen Familie. Firmengründer Fritz Neubourg war auf der Suche nach einem Produkt zur Pflege trockener Füße, vor allem für Diabetiker. Deshalb musste es leicht anwendbar sein ohne den anderen Darreichungsformen unterlegen zu sein. Mit der Schaum-Creme fand er das gesuchte Produkt und führte damit Urea in die Fußpflege ein.

Auch Nationalstürmerin Ilka Grings ist von den Vorteilen der Produkte Überzeugt. Mit „Sommermärchen reloaded“ freut sie sich mit ihren Kolleginnen und Trainerin Silvia Neid auf die Fußballweltmeisterschaft in diesem Sommer. Das sportliche Highlight im eigenen Land verspricht nicht nur gute Stimmung, sondern lässt auch auf Erfolge des Teams hoffen. Bei den Europameisterschaften 2005 und 2009 war Ilka Grings Torschützenkönigin. Neben dem Training ist sie gerne zu Hause, kocht gesund und ausgewogen, "am liebsten mit Freunden" und nimmt sich die Zeit für Entspannungs- und Atemübungen.

Doch sind für Fußballer nicht besonders die Füße das Kapital, die tagtäglich besonders in Mitleidenschaft gezogen werden? Ilka merkt, dass ihre Füße in den harten Fußballschuhen ganz schön drangsaliert werden. Abends cremt sie sie deshalb bei einer Massage ein. "Ich benutze am liebsten eine Schaum-Creme, zum Beispiel von Allpresan. Die pflegt meine Füße optimal, fettet nicht und zieht schnell ein, sodass ich sofort nach dem Eincremen meine Strümpfe wieder anziehen kann."

Wenn es die Zeit zulässt spielt sie dann auch noch. Nein - kein Fußball, sondern Bällchen mit ihrem Hund Chico.

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Medikamente im Zahn

Für manchen Patienten ist die regelmäßige Einnahme seiner Medikamente gar nicht so einfach, wie es sich anhört. Jetzt kann Ihnen geholfen werden. Ingenieure des Fraunhofer-Instituts im saarländischen St. Ingbert bastelten eine Zahnprothese, die als Medikamentendepot dient. Wie die "Apotheken Umschau" berichtet, kann die Prothese auch die Dosierung der Wirkstoffe übernehmen. "Wenn das Depot nach einigen Wochen aufgebraucht ist, tauscht der Patient den leeren Kunstzahn gegen einen neu befüllten", erklärt der Entwickler Dr. Oliver Scholz das Konzept. Noch gibt es nur Prototypen, klinische Tests sollen aber in diesem Jahr beginnen.







Lebensverlängernde Massnahme

Na, wer sagt’s denn, es gibt sie noch, die positiven Nachrichten für die Weinbranche. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur „afp“ haben niederländische Forscher herausgefunden, dass Menschen in den Industriestaaten fünf Jahre länger leben, wenn sie sich an eine spezielle Diät halten. Die „Polymeal“-Diät sieht wöchentlich vier Mal Fisch vor. Dazu kommen täglich ein Glas Rotwein und eine Tafel Bitterschokolade, 400 Gramm Obst und Gemüse, 2,7 Gramm Knoblauch sowie 68 Gramm Mandeln.




Fisch

Dünndarmtransplantation geglückt

Stolz ist man jetzt in der ehemaligen deutschen Hauptstadt Bonn. Dort gelang Ärzten mit Erfolg im Transplantationszentrum der Universitätsklinik unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Hirner die Transplantation eines Dünndarms. Bei der äußerst seltenen Organverpflanzung ist das Risiko der Abstoßung relativ hoch und in Deutschland wurde diese Verpflanzungen bisher nur rund 20mal an drei Zentren durchgeführt. Rund drei Wochen nach der Operation geht es dem operierten 23-Jährigen schon wieder sehr gut, verkündete jetzt die Pressestelle der Bonner Universität.

Vorwiegend sind Kinder und Jugendliche davon betroffen, dass der Dünndarm entfernt werden muss, meist aufgrund angeborener Fehlbildungen, Durchblutungsstörungen oder Entzündungen Komplikationen auftreten. So war es auch im Fall von Dirk B. Eine normale Ernährung ist dann nicht mehr möglich, da der Dünndarm die Nahrung verdaut und die Nährstoffe ins Blut leitet. Dirk B. musste deshalb jede Nacht über einen Katheter in der Vene Infusionen zu sich nehmen. Auf die Dünndarmverpflanzung war das Transplantationszentrum Bonn, an dem Experten verschiedenster Universitätskliniken eng zusammenwirkten, gut vorbereitet. Seit 2001 führen dort Ärzte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert experimentelle Forschungen durch.




Dünndarm

Doc Morris



Die Hausapotheke aufräumen

Oft passiert es, dass man nicht die gesamte verschriebene Medizin benötigt, um gesund zu werden. Danach stauen sich die Medikamente in der Hausapotheke. Einiges kann man später noch mal gebrauchen, doch viele der Medikamente - besonders Antibiotika - haben eine begernzte Haltbarkeitssdauer und sollten danach nicht mehr in Selbstmedikation eingenommen werden. Doch was tun mit den abgelaufenen Arzneimitteln. In den Müll gehören sie nicht, bestenfalls in den gesondert zu entsorgenden Sondermüll, über den die Entsorgungsbetriebe informieren. Da freut man sich über das Angebot der meisten Apotheken, die abgelaufene Medikamente zur Entsorgung zurücknehmen. Etwa drei Viertel aller deutschen Apotheken sind dazu an ein spezielles Entsorgungssystem angeschlossen, obwohl sie nicht zur Rücknahme verpflichtet sind. Die abgelieferten Arzneimittel werden gesondert bei ihnen abgeholt und auf einer Deponie verbrannt. Das Verfallsdatum ist auf Verpackungen aufgedruckt oder eingestanzt. Ist es überschritten, ist nicht mehr gewährleistet, dass noch eine ausreichende Menge Wirkstoff zur Verfügung steht. Deshalb sollten die Medikamentenvorräte einer Hausapotheke regelmäßig kontrolliert werden.




Apotheke

Naturarznei mindern Hitzewallungen

Klimakterischen Beschwerden wie Hitzewallungen können nicht nur mit den konventionellen Hormonen behandelt werden. Auch die Naturarznei Phytoöstrogen zeigt positive Wirkungen und scheint dazu in Form von Cremes auch der Alterung der Haut entgegenzuwirken.

Phytoöstrogene sind Pflanzeninhaltsstoffe, die in ihrer Struktur den Östrogenen ähneln oder ähnliche Wirkungen im Organismus entfalten. Aus zahlreichen Studien ist bekannt, dass sich Östrogene positiv auf die Haut auswirken und deren Alterung bremsen. Mit östrogenhaltigen Cremes die Elastizität und die Festigkeit der Haut erhöhen und die Tiefe der ungeliebten Falten verringern. Offenbar eignen sie sich nach neueren Untersuchungen auch als Anti-Aging-Mittel stellten Wissenschaftler vom Klinikum Mannheim fest. Die Substanz ist u.a. in Präparaten aus Extrakten des Wurzelstocks der Traubensilberkerze enthalten. Sie können nach ein- bis zweimonatiger Behandlung Hitzewallungen gemindert. Was noch dazu für die Therapie spricht ist die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit der Substanzen

Auch die Kombination von Traubensilberkerze und Johanniskraut hat sich inzwischen als wirksame und gut verträgliche Alternative zur Hormonbehandlung erwiesen. In einer Studie zeigte sich das Phytotherapeutikum dem Placebo gegenüber deutlich überlegen. Gelindert werden typische Wechseljahrsbeschwerden aber auch durch Phytoöstrogen aus Rotklee-Extrakt. Rotklee enthält die gleichen Isoflavone wie Soja, allerdings in höherer Konzentration. In manchen Lebensmitteln finden sich nach Feststellung der Wissenschaftler in hoher Konzentration in manchen Lebensmitteln Phytoöstrogene, etwa in Leinsamen und in Sojabohnen. Die empfohlene Tagesmenge wird etwa von einer Tasse Tofu, einer Tasse frischer Sojabohnen oder einer halben Tasse getrockneter Sojabohnen erzielt, aber auch Nahrungsergänzungsmittel sind eine geeignete Alternative. Auch die Homöopathie hilft bei Wechseljahrsbeschwerden: In einer Studie mit 1250 Frauen haben sich mit einem Komplexmittel, das Cimicifuga und das Schlangengift Lachesis enthält, die Symptome - besonders die Hitzewallungen - bei 79 Prozent der Frauen binnen zwölf Wochen verringert.




Traubensilber

Salz des Lebens?

Die meisten Menschen nehmen heute mit ihrer Nahrung weitaus mehr Salz zu sich, als notwendig und gesund ist. Häufige Folge: erhöhter Blutdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden. Prof. Eberhard Ritz von der Universität Heidelberg schätzt, dass eine Einschränkung der Salzzufuhr mit der Nahrung jeden zehnten Schlaganfall und jeden zehnten Herzinfarkt verhindern könnte. Doch die zahlreichen Studien, die dies belegen, würden selbst von Medizinern ignoriert, schreibt er in einem Beitrag zur DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift (Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2004). Um die richtige Menge Salz in der Nahrung werde in einer emotional aufgeladenen Atmosphäre diskutiert, die rational nicht erklärbar sei. Prof. Ritz vermutet, dass die große Bedeutung, die Salz in der Vergangenheit hatte, hier eine Rolle spielt.

"Salz ist noch immer ein Symbol für Reinheit, Unbeflecktheit, Unbestechlichkeit, Unvergänglichkeit und selbst für Unsterblichkeit", schreibt der Nierenexperte mit Rückblick auf die Kulturgeschichte des Kochsalzes. Tatsächlich begründete Salz in früheren Jahrhunderten - wie heute das Erdöl - den Reichtum vieler Städte und Länder. Es war gleichzeitig ein lebensnotwendiges Gut, da es zur Konservierung von Nahrungsmitteln benötigt wurde und den Handel vieler Güter erst möglich machte. Mit Salz wurden Verträge symbolisch besiegelt, es wurde besteuert und geschmuggelt. Von der Bedeutung des Salzes künden heute zahlreiche Städtenamen (von Salzburg bis Salzuflen) und Wörter (von Soldat bis Salat).

Dieses kostbare Gut möchte - vermutlich unbewusst - noch heute keine Mutter ihrem Kind vorenthalten. Und so kommt es, dass selbst die Babynahrung zu salzhaltig ist. "Alle Versuche, die frühkindliche Prägung auf Kochsalz durch eine salzreduzierte Babynahrung zu verhindern, sind kläglich gescheitert", schreibt Prof. Ritz. Doch gerade hier müsse angesetzt werden: "Studien zeigen, dass die Salzzufuhr im Kindesalter den Salzappetit und die Höhe des Blutdrucks im Jugendalter vorbestimmen."




Salz

Walnüsse fördern Herzgesundheit

Der Verzehr von Walnüssen senkt signifikant die Entzündungsparameter für Herzerkrankungen. Das hat eine neue Studie der Pennsylvania State University ergeben. Die Arbeit wurde unter dem Titel "Alpha-Linolensäure aus Nahrungsmitteln senkt mit Entzündung und Fetten assoziierte kardiovaskuläre Risikofaktoren bei Männern undFrauen mit bekannter Hypercholesterinämie"im November im amerikanischen Journal of Nutrition veröffentlicht.

Viele Menschen denken bei Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure) vor allem an Fisch wie z.B. Lachs. Dazu erklärt Studienleiterin Penny Kris-Etherton, Ph.D: "Die Omega-3-Fettsäuren in Walnüssen werden im Körper zu denselben Omega-3-Fettsäuren umgewandelt, die in Meerestieren vorkommen, und sie haben die gleiche Wirkung auf Entzündungen. Die Entzündungshemmung kann dazu beitragen, den Prozess der Arteriosklerosebildung - die Entwicklung und den Aufbau von Plaques in den Arterien - zu verringern."

"Die wesentliche neue Erkenntnis aus unser Untersuchung ist," - so die Professorin für Ernährungswissenschaften an der Pennsylvania State University - "dass eine walnussreiche Ernährung gleichzeitig mehrere Risikofaktoren für die Entwicklung einer koronaren Herzkrankheit günstig beeinflusst. Damit kann das kardiovaskuläre Risiko wahrscheinlich stärker verringert werden als mit Maßnahmen, die nur auf einzelne Risikofaktoren abzielen."




Walnuss

Fisch schützt vor Darmkrebs

Wer regelmäßig Fisch isst, kann sein Darmkrebsrisiko deutlich senken, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Bei einer europaweiten Vorsorgestudie kam heraus, dass auf Dauer eine tägliche Fischmahlzeit von 100 Gramm die Krebsgefahr um die Hälfte senkt. Nahezu umgekehrt verhält es sich beim Verzehr der regelmäßigen gleichen Menge Wurst: Das Risiko für Darmkrebs steigt um 70 Prozent.




Fisch

Infos zur Multiplen Sklerose

Multiple Sklerose (MS) betrifft weltweit etwa 1,2 Millionen Menschen. Allein in Deutschland rechnet man damit, dass deutlich über 100.000 Personen mit der Erkrankung leben. Die Krankheit weist einen höchst variablen Krankheitsverlauf auf, der im Einzelfall nur schwer vorhersehbar ist. Die Folgen können von verschiedenen medizinischen Beschwerden, die eigene Motorik richtig zu kontriollieren über geistige Fähigkeiten wie das Gedächtnis und die Konzentration bis hin zu emotionalen, sexuellen und sozialen Einschränkungen reichen. Es handelt sich bei der Erkrankung um eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Ärzte nennen sie auch Enzephalomyelitis disseminata. Die menschlichen Nervenfasern sind - ähnlich wie elektrische Kabel - von einer Isolierschicht, dem Myelin umgeben. Bei MS entstehen in dieser Isolierschicht Entzündungsherde. Dadurch werden Informationen nicht mehr richtig weitergeleitet. Je nach Ort der Entzündung treten dabei unterschiedliche Symptome auf. Die Ursache der Krankheit ist noch nicht geklärt. Fest steht, dass bei MS ein Teilbereich des körperlichen Immunsystems falsch programmiert ist, wodurch es sich gegen den eigenen - noch gesunden - Körper wendet. Bei uns gibt es etwa 80 Erkrankte pro 100.000 Einwohner, dabei sind Frauen fast dopelt so oft betroffen wie wie Männer. Was positiv ist: MS ist nicht ansteckend, tödlich oder erblich und bedeutet nicht zwangsläufig Muskelschwund oder Geisteskrankheit



Verschwommenes Sehen, Doppelbilder, unfreiwillige schnelle Augenbewegungen

Gleichgewichtsprobleme, Zittern, Gangunsicherheit, Schwindel

Muskelsteifheit

Kribbeln, Taubheit oder ein brennendes Gefühl an verschiedenen Körperstellen

Schmerzen im Gesicht oder in der Muskulatur

undeutliche Aussprache, Veränderung des Sprechrhythmus

lähmende und unvorhersagbare Müdigkeit

Häufiger und heftiger Harndrang, Verstopfung

Impotenz, verminderte Erregung, Empfindungsausfall

Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, der Konzentrationsfähigkeit und der Urteilskraft.



Die meisten Betroffenen leiden unter mehreren dieser Symptome, aber nie gleichzeitig unter allen.. Die Diagnostik ist nicht einfach und erfordert mehere Untersuchungen duch den Neurologen.

Das Auftreten von einem oder mehreren (multiplen) Entzündungsherden mit entsprechenden körperlichen Störungen wird als Schub bezeichnet. Ein solcher Schub entwickelt sich meist innerhalb von Tagen und klingt nach einiger Zeit wieder ab. Danach kann eine Rückkehr zur normalen Funktion eintreten oder das entzündete Nervengewebe vernarbt (sklerosiert). Da der Verlauf von MS bei den einzelnen MS-Kranken sehr unterschiedlich erfolgt, ist es praktisch unmöglich, Voraussagen über ihn zu treffen.

Es lassen sich jedoch vier Arten des Krankheitsverlaufes unterscheiden: Der gutartige Verlauf, bei dem es zu einem oder einigen kurzen Krankheitsschüben mit vollständiger Rückbildung kommt und bei der oft auch nach Jahrzehnten keine nennenswerten Behinderungen auftreten. Der schubförmiger Verlauf, bei dem es zu mehreren Schüben kommt, die sich jeweils vollständig oder teilweise zurückbilden. Der primär chronisch-progredienter Verlauf, bei dem ohne Schübe die Beschwerden stetig zunehmen bis der Prozess kann irgendwann stehenbleibt oder über Monate und Jahre weitergeht. Der sekundär chronisch-progredienter Verlauf, bei dem nach anfänglich schubweiser Verlauf mit Rückbildungen die Krankheit später in ein Stadium fortschreitender Behinderung übergeht, wobei weiterhin Krankheitsschübe auftreten können

Im Laufe der letzten Jahre haben sich eine Reihe therapeutischer Möglichkeiten ergeben, im medikamentösen Bereich beispielsweise die Interferone, Copolymer-1 etc.. Um Funktionen aber zu verbessern, Funktionsstörungen zu vermindern, ist Rehabilitation die wichtigste Basis. Sie soll eine größtmögliche Selbständigkeit und Integration in Familie und Beruf ermöglichen.

Informationen bietet die Deutsche Muliple Sklerose Gesellschaft



Kinderlos durch schwache Schilddrüse

Bereits eine milde Unterfunktion der Schilddrüse kann Ursache eines unerfüllten Kinderwunsches sein. Darauf macht der Münchner Schilddrüsenexperte Prof. Fritz Spelsberg im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" aufmerksam. Diese Folge der Unterversorgung mit Schilddrüsenhormonen sei noch weitgehend unbekannt. Eine erste Beurteilung der Funktion des kleinen Organs unter dem Kehlkopf kann schon eine Blutuntersuchung bringen. Es werden die Blutkonzentration verschiedener Hormone bestimmt.



Zahnarztkosten vorberechnen

Die Änderungen der Gesundheitsreform führen immer stärker dazu, dass sich Patienten nicht mehr wie bisher nur von ihrem angestammten Zahnarzt behandeln lassen. Viele Verbraucher machen es wie bei den Lebensmitteln und der Versicherung und informieren sich auch über Behandlungsmethoden und Preise anderer Zahnärzte, wenn sie mit dem Preis- Leistungs-Verhältnis Ihres bisherigen Zahnarztes nicht zufrieden sind. Doch bedeutet dass nicht, dass sie den billigsten Preis suchen, sondern ein besseres Angebot. Dies kann auch in der Person des Zahnarztes liegen, im Mehr an Leistung oder im besseren Material zum gleichen Preis. Erste Informationsquelle ist hierbei das Internet. Einige Internetanbieter wie www.dentcomp.de bieten Patienten die Möglichkeit, den eigenen Heil- und Kostenplan mit Angeboten anderer Zahnärzte aus ihrer Region zu vergleichen - kostenlos und anonym. Deutlich wird dabei, dass es Zahnersatz zum Festpreis nicht gibt und die Unterschiede bei den Kosten enorm sein können. Bei Inlays liegt der Marktpreis manchmal um 40 Prozent niedriger als der Einstiegspreis des ersten Angebots. Bei Kronen und Brücken kann oft ein Drittel eingespart werden. Das meiste Geld können die Patienten bei Prothesen und Implantaten sparen. Zwar ist die prozentuale Ersparnis dort mit rund 30 Prozent am niedrigsten, doch durch die hohen Gesamtkosten lassen sich so schnell einige tausend Euro einsparen.




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