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Samstag, 28. April 2012 - 17:56 Uhr
Neues Tasting-Glas von Zwiesel

Mit den neuen Sensa-Gläsern präsentiert Schott Zwiesel ein neuartiges Tasting-Glas mit "Airome", wie sie die im Glas integrierte Aromawelle nennen. Diese gibt den Weinen bereits im Glas mehr Raum zum Atmen, mildert die Säure und bringt die Frucht des Rieslings, den wir darin testen konnten, gut zur Geltung. Wie beim Dekantieren belüftet der Effekt den Wein und ermöglicht ihm, seinen Geschmack schneller zu entfalten. Um den Effekt optimal zu nutzen, wird der Wein in das schräg gehaltenen Glas über die Aromawelle eingegossen und anschließend leicht geschwenkt. Ein passendes Glas für Sommeliers, Winzer und Weinhändler, aber auch für alle anderen Weingenießer.
Samstag, 28. April 2012 - 14:02 Uhr
Baden Riesling der Edition Fritz Keller bei Aldi
Die Weine dieser Edition von Fitz Keller wurden exklusiv für ALDI erzeugt. Fritz Keller aus Oberbergen ist einer der renommiertesten Winzer Deutschlands und hat für den Wein sein Know-how und seine Erfahrung zur Verfügung gestellt. Winzer aus Baden haben seine hohen Qualitätsanforderungen sorgfältig umgesetzt. Dazu gehörten strenge Kontrollen vom Weinberg bis zur Abfüllung, Ertragsreduzierung durch Traubenteilung und Handlese.Ein Wein mit hellgelber Farbe und grünen Reflexen. In der Nase zeigen sich feine Aromen von Pfirsich, Aprikose, Birne und Grapefruit. Hrerausgekommen ist bei der 2011er Edition wie schon im Vorjahr ein komplexer Riesling, der sich am Gaumen saftig und frisch mit guter Länge und feiner Frucht und Würze präsentiert. Man sollte ihn mit 8–10 °C servieren. Ursprünglich nur für Aldi Süd produziert kann man die 2011er Aussgabe bei Aldi Nord sogar schon ab 10. Mai bekommen (Aldi-Süd-Kunden müssen sich bis 16. Juli gedulden).
Dienstag, 27. März 2012 - 21:07 Uhr
Edelbrenner Caffo drängt auf den deutschen Markt
Sie hate eine lange Geschcihte, die Distilleria Elli Caffo in Limbadi, an der südlichen Spitze des Stiefels und ist heute zweifelsohne ein Aushängschild für Qualität in Italien. Seit Generationen schon brennt die Familie Caffo voller Leidenschaft und Eifer Spirituosen und stellt ausgezeichnete Liköre her, die nicht nur in Italien einen ausgezeichneten Ruf geniessen. Der Fokus liegt dabei auf der Verarbeitung natürlicher Produkte der Region. Seit einiger Zeit sind sie durch "Suolo e Salute" für den Bioanbau zertifiziert, was man mit einem eigenen Kräutergarten bei der Brennerei unterstreichen möchte, in dem im Bio-Anbau die Kräuter für die Liköre des Hauses geerntet werden können.
Dienstag, 27. März 2012 - 17:30 Uhr
Cardhu - außergewöhnliche neue Abfüllungen von der Speyside

"Ein neues Jahr, ein neues Glück!“ heißt es in dem Gedicht von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Doch nicht nur das – der Jahresbeginn steht auch für viele gute Vorsätze und neue Erfahrungen. Auch die Classic Malts Selection hat sich für das neue Jahr viel vorgenommen und präsentiert einige spannende neue Whiskys, die die geschmackliche Vielfalt dieser Selektion erneut erweitern.
Darunter neue Abfüllungen aus der Speyside-Destille Cardhu. Der Whisky aus dieser Brennerei bildet schon lange einen wichtigen Bestandteil der Johnnie Walker Blends, die die Brennerei Ende des 19. Jahrhunderts erworben haben. Dabei kann man froh sein, dass der Cardhu überhaupt noch da ist, denn der internationale Erfolg in Südeuropa hätte seiner 12-jährigen Standardausführung fast das Genick gebrochen, da die kleine Brennerei ihre Kapazitäten nicht so einfach erweitern konnte und Diageo zur Befriedigung der Nachfrage daraus einen "vatted malt" machen wollte, bei dem Destillate aus anderen Brennereien des Konzerns in einen Blend eingeflossen wären. Da dies nicht ausreichend deklariert wurde und neben den Puristen die gesamte schottische Whisky-Industrie auf die Barrikaden brachte, die danach ab 2005 neue Bezeichnungen für die verschiedenen Produkte verabschiedete, lenkte Diageo ein und beschloss stattdessen einige Länder - darunter Deutschland - aus der Belieferung herauszunehmen und das Produkte fast ausschließlich in Spanien zu vermarkten. Natürlich verschwand er dadurch nicht aus allen Regalen, da sich findige Whiskyhändler dort eindeckten. Jetzt hat man auch für Genießer aus Deutschland wieder offiziell Cardhu im Angebot.
Wir haben die beiden Novitäten, den 15-jährigen und den 18-jährigen Cardhu getestet. Der 15-jährige ist preislich mit rund 40 Euro knapp 50 Prozent teurer als die 12-jährige. Der elegante Whisky braucht etwas Zeit sich zu öffnen und zeigt dann einen süß-fruchtigen Charakter. Die Bourbon- und Sherryfässer in denen er reifte verleihen ihm Aromen von Vanille und reifen tropischen Früchten. Das geschmeidige Destillat ist im Nachklang leicht trocken mit einer Spur Bitterschokolade und Gewürznelke. Ein schöner, ehrlicher Whisky.
Sehr viel besser gefallen hat uns der 18-jährige Cardhu, der durch die Reifung in aufbereiteten Fässern aus amerikanischer und europäischer Eiche eine üppige Finesse an Aromen mit sich bringt und überraschen dunkel in der Farbe ist. Preislich liegt er mit rund 60 Euro doppelt so hoch wie der 12-jährige und 50 Prozent teurer als der 15-jährige. Bei den Aromen kommt dabei neben klassischen Zitrusfruchtnoten, süßen Saftorangen auch eine starke Ananasnase durch. Der Körper ist weich, umspielt von köstlichen Schokoaromen, kräftig und voll aber dennoch weich und schmeichelnd. Dies alles bei einem gewohnt zartem Cardhu-Charakter. Ein schöner, großer Whisky. Natürlich ist er nur in einer limitierten Menge erhältlich und wer auf Nummer sicher gehen will, dass er nicht vor einem leeren Regal steht, sollte sich zeitig ein paar Flaschen sichern. Er ist sein Geld wert. Die neuen Abfüllungen sind im ausgewählten Fachhandel und im gehobenen Lebensmitteleinzelhandel sowie bei verschiedenen Onlinehändlern erhältlich.
Sonntag, 18. März 2012 - 13:21 Uhr
Protos - Ser Primero - Spitzenwein aus dem Herzen Spaniens

Der 36 Millionen Euro teuere Bau erinnert ein wenig an den neuen Flughafen in Madrid, aber schnell zeigt sich, dass das britische Architektenbüro Stirk Harbour & Partners, dessen Gründer Sir Richard Rogers den begehrten Pritzger-Preis erringen konnte, auch in den unteren Etagen bahnbrechendes konstruiert hat. Zusammen mit dem Büro Alonso Balaguer y Architectos in Barcelona hat man über einen Tunnel den Neubau mit den alten, weiterhin benutzten Lagergewölben verbunden. Das dreieckige Fundament bedeckt das gesamte Grundstück der Bodega und die fünf Dachwölbungen ruhen auf großen Holzbögen, die dem Bau eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Ein massiver Mauervorsprung an der Südfassade schirmt das Gebäude vor der sengenden Sonne des Sommers ab und ermöglicht während der Lese die Selektion der Trauben. Auch sonst wird Geothermie in dem Gebäude intelligent genutzt. Besonders isolierte Panele mit Aluröhren an der Ost- und Westfassade sorgen mit einem durchlässigen Belüftungssystem quasi für eine natürliche Klimaanlage. Da das Weingut ein echter Hingucker ist, werden verschiedene Besichtigungstouren für Weinfreunde angeboten, die mit Verkostung 1,5 bis 2 Stunden dauern und ab 10 Euro buchbar sind.
"Ser Primero" = "die Ersten sein". Diesen nicht ganz unbescheidenen Anspruch haben die Bodegas Protos im spanischen Peñafiel. Auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten im Weinberg und Keller ist es das Ziel, bestmögliche Qualität auf die Flaschen zu füllen. Mit einer 80jährigen Tradition ist Protos das älteste richtige Weingut im Ribera del Duero. In seinen Weinbergen stehen auch hundertjährige Reben, die Trauben werden ausschließlich sanft von Hand gelesen und dann in den zwei Kilometer langen unterirdischen Galerien im Schatten der Burg gelagert. Das gibt dem Wein ideale Voraussetzungen, um zu reifen.
2012 hat die Bodega nach ihrem Motto einen Wettbewerb ausgerufen, um "die Ersten" in Kultur und Gesellschaft auszuzeichnen, die Kreativität zeigen und die Gesellschaft auf unterschiedlichen Feldern vorantreiben und dabei auch die Benachteiligten und Bedürftigen nicht aus den Augen verlieren.
Ihren Ursprung hat Protos im Jahr 1927, als eine Gruppe von Weinbauern aus der Region beschloss, eine gemeinsame Weinkellerei zu gründen - die erste in Ribera. Mit dem richtigen Gefühl für das Terroir etablierte sich das Weingut schon in den 30er Jahren im internationalen Markt und vergrößerte sich dann kontinuierlich. Heute bietet der Barriquekeller unterhalb des Kastells mit seinen labyrinthartigen Gängen Platz für über 8.500 Fässer. Schon seit seinen Anfängen hielt das Weingut die Namensrechte an "Ribera del Duero" und verkaufte darunter einen der ersten erfolgreichen Flaschenweine der Region. Nach Gründung der Appelation im Jahr 1982 übertrug die Bodega dieser die Namensrechte und nannte sich fortan Bodegas Protos.
Die Bodegas gehen mit der Zeit und überwacht computergesteuert die Produktion von der Rebe in die Flasche. Mit dem Ankauf der Bodega in Anguix im Herzen des Anbaugebiets kam es zu einer Erhöhung der Kapazität um zwei Millionen Kilo Trauben. Neben 600 ha eigener Weinberge liefern Weinbauern den Ertrag von weiteren 500 ha exklusiv an Protos. Seit 2001 wird die Hälfte des Leseguts in kleinen 20-kg-Behältern gesammelt, damit es so unbeschädigt auf den Selektionstisch gelangt und ausschließlich reife und gesunde Trauben verarbeitet werden. Infrarotstrahlen kontrollieren dabei lückenlos alle wichtigen Parameter. 5,5 Millionen Flaschen produziert die Bodega pro Jahr, drei Viertel davon bleiben im Lande, der Rest wird in 90 Länder rund um den Globus exportiert.
Auch im benachbarten Weißweingebiet Rueda ist Protos aktiv und errichtete 2006 eine Bodega in La Seca, einen Nachbarort von Rueda. Ziel war es, den roten Spitzenweinen ein weißes Pendant zuzugesellen. Hauptsächlich ist es der autochthone Verdejo, der auf den steinigen Böden des kargen kastilischen Hochlands hervorragend gedeiht. 1,4 Millionen Liter produziert das Weingut inzwischen, nachdem die Anbaufläche des Verdejo vergrößert wurde. Nachts werden die Trauben aus maximal 10 Kilometer Umkreis maschinell gelesen, da nur so eine Anlieferung im optimalen zustand möglich ist. Mit Trockeneis in den Transportbehältern verhindert das Weingut die Oxydation der Trauben. Durch Kaltmazeration mit den Schalen sollen die Aromen erhalten werden. Danach liegt der Wein rund zwei Monate auf der Hefe und kommt dann auf die Flasche.
Sehr gut hat uns der einfache Verdejo 2011 mit seiner strohgelben Farbe und den schönen ausgewogenen Zitrusaromen gefallen. Auch tropische Fruchttöne klingen dabei durch und er hinterlässt körperreich und gut strukturiert einen angenehm frischen und lebendigen Eindruck am Gaumen mit einem charakteristischen leichten Bitterton beim Abgang. (ca. 6 €)
Der Verdejo Fermentado en Barrica 2009 wurde handgelesen und in der Bodega selektioniert. Nach der Pressung gärt der Wein in französischer Eiche und reift dann ein halbes Jahr auf der Hefe, bevor er für ein weiteres Jahr ins Flaschenlager wandert. Hier zeigt sich, dass sich Verdejo sehr gut im Holzfass entwickelt. In der Nase hat man sofort die würzigen Holznoten, die sich gut mit der weißen Frucht verbinden. Auch hier überwiegen Zitrusnoten mit dem für die Rebsorte typischen Kräuter- und Anistönen. Am Gaumen ist der Wein cremig, fast fett, aber dennoch angenehm frisch und mit viel Struktur. (ca. 12 €)
Der Rosado 2010 wird ausschließlich aus der Tinta del Pais genannten Tempranillo gewonnen. 15 Sunden dauert die Kaltmazeration, um das Maximum an Aromen freizusetzen. Die Farbe ist ein intensiver Erdbeerton und diese Frucht zeigt sich auch an der Nase. Am Gaumen hat man einen frischen und angenehm fruchtigen Eindruck. Ein schöner Sommerwein. (ca. 5,50 €)
Auch der im Edelstahl vergorene und mazerierte Roble 2010 kommt vollständig aus der das Ribera del Duero bestimmenden Tinta del Pais. Nach der Mazeration wandert er für ein halbes Jahr in amerikanische und französische Eichenfässer. Bei dem kirschroten Wein dominieren rote Fruchtaromen. Die Tannine sind spürbar und der Wein ist frisch und angenehm fruchtig. (ca. 8 €)
Der Crianza 2008 wandert nach der zwqeiwöchigen Mazeration, während der der Wein viermal am Tag umgewälzt wird, für 14 Monate ins Barrique, wobei ein Drittel in neuer französischer Eiche und je ein weiters Drittel in Fässern mit Zweit- und Drittbelegung reift. Der kirschrote Wein hat leichte Granattöne und violette Refelxe und duftet erstaunlich intensiv und komplex.Süße Gewürznoten von Vanille, Zimt und Nelken vereinen sich dabei mit Süßholztönen. Am Gaumen wirkt er gut strukturiert und noch recht fruchtbetont, integriert aber auch das Holz sehr subtil und hat einen langen aromenreichen Abgang. (ca. 14 €)
Die Trauben für den Reserva 2005 stammen von über 50 Jahre alten Reben, die handgelesen und selektioniert wurden. Hier dominiert während des 18 monatigen Barriquereife neue französische Eiche. Der Wein ist sehr kraftvoll, duftet nach eingelegten Früchten und rauchigen Holznoten. Am Gaumen ist er fleischig fest und dennoch elegant und hat die Gerbstoffe sehr gut integriert. Ein schöner komplexer Wein. (ca. 23 €)
Noch ein halbes Jahr länger im Fass und gründlicher ausgewählt sind die Trauben des Gran Reserva 2003. Nach der Gärung im Stahl und der bis zu dreiwöchigen Maischezeit reicht er für zwei Jahre zu 80 Prozent in französischer Eiche, bevor er für drei weitere Jahre ins Flaschenlager wandert. Heraus kommt dabei ein sehr komplexer Wein mit einer breiten Last an Tertiäraromen, reifer Frucht und Anklängen von Lakritze und Kakao. Am Gaumen zeigt er sich sehr konzentriert mit sehr viel Frucht und einer gelungenen Balance von Frucht und Holz. (ca. 40 €)
Für die Seleccion "Finca El Grajo Viejo" 2009, neben dem Gran Reserva der Spitzenwein von Protos, bezieht man die Trauben aus dem über 70jährigen Weinberg besagter Finca, die mehrfach selektioniert werden und dann auf der Schale im 500-Liter-Fass für vier Wochen gären. Die Milchsäuregärung erfolgt dann in französischen Barrique, worin der Wein auch 18 Monate reift. Ein schönes Beispiel für die weine der Ribera del Duero mit viel Frucht, guter Konzentration und verlässlicher Eleganz. Dunkele, reife Frucht umschmeichelt die Nase, Schokolade paart sich mit Vanille, am Gaumen zeigt er feine Tannine, einen vollen Körper und ein starkes Rückgrat. Leider werden nur knapp 10.000 Flaschen dieses schönen Weins produziert. (ca. 40 €)
Die Serie Privada Club de vinos Protos 2003 stammt aus einer für einen Gran Reserva bestimmten Partie, welche die Önologen der Bodega begeisterte und die daraus statt eines Gran Reservas eine Exklusivabfüllung für ihre besten Kunden machten. Ein Premium-"Ribera", der jetzt seine optimale Trinkreife erreicht haben dürfte und bei dem eingelegte Früchte, edle Tannine und ein langer, aromareicher Abgang eine gute Erinnerung hinterlassen. Die Preise dafür sind gestiegen und wer ein günstiges Fläschchen erwerben kann, sollte die Chance nutzen. (ca. 45 €)
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Leeuwin, Margaret River Denis Horgan ist einer der Pioniere in Sachen Weintourismus. Der gelernte Wirtschaftsprüfer und seine Frau Tricia haben vor über 30 Jahren die Mithilfe der amerikanischen Weinlegende Robert Mondavi in Anspruch genommen, um die optimale Lage für das Weingut zu finden. Die Beratung des Mentors hat Denis heute nicht mehr nötig, produziert er doch in seiner famosen Art Serie den wahrscheinlich besten Chardonnay Australiens, an dem sich die Mitbewerber ausrichten und der sich durchaus mit den französischen Konkurrenz von Montrachet messen lassen kann.
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Culeen Margaret River Cullen Wines :Einer der Doktoren, die als Pioniere des Weinbaus in Margaret River gelten. Nachdem in den frühen 60er Jahren detaillierte Klimastudien von Dr. John Gladstones gezeigt hatten, dass das Klima in Margaret River während der Reifeperiode des Weins mit dem von Pomerol vergleichbar ist, pflanzten Dr. Kevin Cullen und seine Frau Diana und im Jahr 1966 die ersten Reben in der Gegend von Wilyabrup.
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Vasse Felix, Margaret River Vasse Felix, der älteste kommerzielle Weinanbau in der Region, der 1967 von Dr. Tom Cullity mit dem Ziel gegründet wurde, den bestmöglichen Wein herzustellen. Nachdem das Weingut Ende der 80er Jahre verkauft wurde, hat sich das Ziel nichts geändert.
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Gralyn, Margaret River Gralyn Estate. macht mit einem bemerkenswerten neuen Verkaufsraum auf sich aufmerksam. Aber es ist nicht nur die Architektur, die beeindruckt. Gralyn hat eine Besonderheit: Portwein. Allerdings in einer Qualität, die frühere Erzeugnisse Western Australias weit in den Schatten stellt. Für deutsche Weintrinker interessant: einige der Ports sind mit einem hohen Riesling-Anteil hergestellt und vertragen sich gut mit Edelschimmel-Käse. Nicht zu verachten auch der Cabernet Sauvignon und der Shiraz Cabernet, die in die Riege der besten australischen Weine einreihen, mit einem Preis von 90 A$ pro Flasche allerdings nicht ganz billig sind.
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Evans & Tate, Margaret River Evans & Tate ist einer der führenden australischen Produzenten. Im Redbrook Cafe werden die Weine mit kleinen frischen Speisen von höchster Qualität angeboten. Die besten Weine der Firma, die auch in anderen australischen Weinbauregionen aktiv ist, laufen unter dem Label Redbrook. Der Chardonnay aus den ältesten Reben hat einen schönen seidigen Geschmack und der Cabernet Sauvignon zählt mit zu dem besten, was man in der Region bekommen kann.
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Voyager Estate, Margaret River Neben Leeuwin Estate liegt, mit der drittgrößten Flagge nach Canberra. und Fremantle Voyager. Das schmucke Weingut im altholländischen Stil, das man eher in Südafrika suchen würde, baut exzellente Weine aus. Der Grund für die holländische Architektur liegt darin, dass die Familie Wright, die Besitzer des Weinguts, 1995 die Markenrechte der Holländisch-Ost Indischen Kompanie erworben haben und damit an die ersten Europäer erinnern wollen, die diesen Teil der Welt erkundet haben. Sehr empfehlenswert: der Voyager Estate Cabernet Sauvignon Merlot und der Sauvignon Blanc Semillon. Das Restaurant zählt zu einem der hübschesten der Gegend. Man kann dort zum Beispiel einmal Dukkah probieren. Die leckere Mischung aus Macadamia Nüssen, Mandeln, Koriander- und Sesamsamen wird mit in aromatisches Öl getunkten Brot gegessen und ist in Western Australia ein beliebter Snack bzw. eine geeignete Vorspeise.
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Breathable Glass |
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Als der riesige Karton mit den Gläsern bei uns eintraf war die Neugier groß. Schon zuvor hatten wir einiges über die neuen Gläser der Glashütte Eisch gehört. Eisch steht für traditionelles Handwerk und innovative Leidenschaft. Der Familienbetrieb verbindet heute mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Produktion, Verarbeitung und Veredelung von Glas mit höchster Kreativität und Innovationskraft. Der Erfindungsreichtum richtet sich dabei nicht nur auf neue Formen, Farben und Muster: „Für das Breathable Glass haben wir eine Materialbehandlung entwickelt, die einen einzigartigen Effekt hat,“ sagt Eberhard Eisch, der als Geschäftsführender Gesellschafter das Unternehmen in dritter Generation leitet. Nicht alle Urteile von Freunden und Kollegen waren positiv. Einige halten die behauptung, dass Weine im Breathable Glass in wenigen Minuaten die volle Entwicklung von Bouquet und Aromen erreichen können und damit zeitaufwendiges Dekantieren entfällt.
Wir haben es deshalb getestet. Zum Einsatz kamen 1 Glas der "breathable" Serie für Rotwein und ein baugleiches Glas von Eisch ohne diesen Effekt. Der getestete Wein war ein 2004 Arte Series Cabernet Sauvignon vom Leeuwin Estate in Western Australia, ein Wein, der noch Luft benötigt, um sich vollkommen zu entfalten. Die Temperatur des Weines betrug 17 °C, der Wein mit Schraubverschluss wurde frisch geöffnet und 0,1 l in jedes der beiden Gläser gefüllt. Nach 5 Minuten wird Geruch und Geschmack der Gläser geprüft. In der Nase ist ein merkbarer Unterschied zwischen den "breathable" Glas und dem normalen Eisch-Glas festzustellen - die Aromen in den "breathable" Gläser wirken runder und wärmer. Ob es Einbildung ist oder nicht wollen wir feststellen, indem wir die beiden Gläser "blind" verkosten. Auch hierbei stellt sich heraus, dass das "Breathable Glass" deutlich herauszuschmecken ist. Am Gaumen zeigt der Wein noch stärkere Unterschiede. Die Aromen wirken breiter und die Aromen von Blaubeere und schwarzer Johannisbeere und dunkeler Schokolade treten hier noch stärker hervor und lassen die 14,5 % Alkohol vergessen. Für den Weissweintest wählen wir die vergleichbare Anordung miz zwei Gläsern, einem "breathable" und einem "non-breathable" von Eisch. Der Wein, ein 2006 Art Series Chardonnay, ebenfalls vom Leeuwin Estate (einer der besten Chardonnays Down Unders), kommt mit 10° C gekühlt auf den Tisch und wird zu je 0,1 l eingeschenkt. Auch dieses Mal können wir einen klar erkennbaren Unterschied im Aroma feststellen, der sich auch am Gaumen fortsetzt, wo die Granny Smith und Pampelmusen-Aromen deutlicher hervortreten und auch die zarten Anklänge an Zitonenblüten spürbar sind.
Unser Urteil: Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen den "breathable" Gläsern und den "non-breathable"-Varianten. Dabei öffnet das Glas den Wein aber u.E. etwas anders, als eine längere Entwicklung an der Luft. Da das Ergebnis des Praxistest erfreulich für das "breatable" Glas ist, denn im Sensisplus Glas wird der Geschmackseindruck harmonischer und der Wein wirkt ausgewogener und eleganter, können wir zum Kauf raten. Wie ein späterer Einsatz der Gläser zeigte, erhöht sich die Wirkung besonders bei leichten Weissweinen ohne Holzeinsatz - optimal bei Riesling! und leichten Rotweinen, wie den eleganten Blauburgundern aus Deutschland.
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Breathable Glass
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Wodka mit Geschamck |
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Nicht ganz russisch, aber doch nahe dran. Klar, rein und finnisch – so wirbt FINLANDIA Vodka für frische Impulse im dynamisch wachsenden Wodka-Markt: Allein im letzten Jahr legte die Marke um knapp ein Drittel auf 450.000 verkaufte Flaschen zu. Dabei profitiert die junge Marke mit dem Nordlandflair von dem Image, das sie in Deutschlands Club- und Szenegastronomie aufbauen konnte. Durch diesen Erfolg auf den Geschmack gebracht, geht es ab November mit drei Varianten der flavoured Wodkas an den Start. Angeboten werden die Lime Fusion, Cranberry Fusion und – als Geschmacksrichtung eine absolute Neuheit auf dem deutschen Markt – Mango Fusion. Die Zitrus-Note reifer Limetten, das herb-fruchtige Cranberry- und das exotische Mango-Aroma harmonieren perfekt mit dem weichen Geschmack des Wodkas, der aus purer sechszeiliger Gerste gebrannt und mit kristallklarem finnischen Gletscherwasser auf Trinkstärke gebracht wird.
Dabei sind die Geschmacksvarianten voll im Trend. In den USA entfielen im vergangenen Jahr bereits rund 20 Prozent beim Wodka auf die aromatisierten Sorten. Der Trend schwappt mittlerweile nach Deutschland, wo der Lebensmittelhandel damit zweistellige Wachstumsraten hat. Hoch ist das Potenzial in der Szenegastronomie, wo die fruchtigen Wodkas bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt sind und pur, on the rocks oder als Basis für Cocktails und Longdrinks getrunken werden
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Wein darf stehen |
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Dass man Wein unbedingt liegend lagern muss, ist ein Ammenmärchen. Das sagen zumindest die Weinexperten von der Forschungsanstalt Geisenheim, die in den letzten 20 Jahren Untersuchungen in Sachen stehende Weinlagerung unternommen haben.
Ergebnis: Der Korken trocknet dadurch nicht aus, sondern nimmt Wein auf. Grund dafür ist die hohe Feuchtigkeit im Kopfraum der Flasche. Außerdem sei der Weinverlust bei stehenden Flaschen geringer als bei liegenden und der Korken bleibt länger elastisch. Zum Teil verhindert werden, dass mangels direktem Kontakt Korkfehler in den Wein übergehen.
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Weinregal Wein im Regal
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Hawesko |
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Vinotherapie |
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Wein, Trauben und ätherische Öle sind nur einige Zutaten der Treatments mit der französischen Kultmarke Caudalie. Hier werden Körperbehandlungen und Facials für ein ganzheitliches Erlebnis meist kombiniert. Ein sensorisches Feuerwerk ist das Crushed Cabernet Peeling. Ein sinnlicher Mix aus Honig, braunem Zucker, Traubenkernen und ätherischen Ölen wird von Kopf bis Fuß intensiv einmassiert und darf danach noch tief in die Haut einziehen. Nach dem Duschgang schließt eine kurze Ganzkörpermassage das Ritual ab - die Haut ist zart und der Körper völlig entspannt. Als Höhepunkt folgt das Vinoperfect Facial. Müde Haut wird buchstäblich wieder zu neuem Leben erweckt: Während man die ätherischen Öle des Caudalie-"Beauty Elixirs" tief einatmet, werden kleine eisgekühlte und heiße Basalt-Steine im Gesicht und auf dem Dekolleté platziert, im Anschluss wird mit ihnen massiert. Die folgende Radiance Mask läd den Teint mit neuer Energie auf, gleichzeitig sorgt eine Fußmassage für das Gefühl der absoluten Schwerelosigkeit. www.caudalie.com
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Trentino Grappa |
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An Kenner und Laien gleichermaßen richtet sich das Progetto Vino Trentino der norditalienischen Provinz Trentino mit seiner neuen Grappa-Broschüre. Vom traditionellen Destillieren und professionellen Verkosten bis zur strengen Überwachung des edlen Tropfens informiert das Heft über die Welt des trentinischen Grappas – auch geografisch mit einer zweiseitigen Landkarte der Region. Nicht nur Liebhaber des Hochprozentigen, sondern auch Freunde alter Kulturen und Bräuche dürfte die Lektüre interessieren.
Uralte trentinische Tradition ist immer noch Grundlage der heutigen Destillation. „Lambicar“ lautet der dialektische Ausdruck der Trentiner Bergbevölkerung, mit dem sie ihre Kunst bezeichneten. In Kupfertöpfen kochte man den Trester und destillierte ihn mit verschlungenen Brennkolben – meist illegal. Bis heute halten mehr als 30 handwerkliche Brennereien an dieser Methode fest, wenn auch in etwas größeren Dimensionen: In Kupferkesseln wird der Trester erhitzt und die Dämpfe kondensiert. Die Einzelheiten bleiben jedoch das Geheimnis der Destillateure.
„Giovane“, „Riserva“ oder „Aromatica“ – je nach Lagerung und Verzehr entstehen die im Booklet beschriebenen Sorten des Grappas. Doch so viel Liebe die Trentiner auch in die Herstellung ihres „Acquavite“ investieren, bei der Qualitätskontrolle gehen sie mit besonderer Strenge vor. Erst nach ausgiebigen Gesundheits-Analysen in Kontrolllaboren sowie Degustationen durch spezielle Prüfkommissionen erhält der Grappa den Dreizack, das trentinische Prüfsiegel. Es wird vom „Instituto di Tutela della Grappa trentina“, dem „Institut zum Schutz des Trentiner Grappa“ vergeben und dient dem Schutz vor Nachahmung des Traditionsgetränks. Das Motto lautet deshalb: „Grappa mit Liebe erzeugt und mit Strenge kontrolliert.“ Eine Auflistung der Mitglieder des Instituto befindet sich im Anhang des Büchleins.
Und wozu trinkt man den kristallklaren Tresterschnaps am besten? Auch dazu weiß der Grappa-Wegweiser Rat. Ob als Dégistif nach dem Genuss trentinischer Spezialitäten oder als Zutat in Marmeladen, Soßen und Desserts: Der Trentino-Grappa hinterlässt überall seine feine Note. Die Grappa-Broschüre ist auf Anfrage unter trentinopresse@cc-pr.com erhältlich.
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Grappa
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Italien: Fachkundige Leitung durch die Maremma |
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Filippo Magnani - Der Inhaber von Fufluns Viaggi. Diplomiert in Wirtschaftswissenschaften und Tourismus an der Universität von Florenz, arbeitete er in den USA, in England, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien für große Organisationen ( Club Med, Westin Hotels, Relais & Chateaux, Kempinski Hotels) im Tourismusbereich und in der Gastronomie. Englisch, deutsch und französisch spricht er fließend. Beim Conseil Interprofessionel du Vin de Bordaux nahm er 2001 und 2002 an etlichen Kursen zum Thema Weinproben teil. Derzeit bereitet er sein" Master of Wine"-Diplom beim Wines & Spirit Education Trust in London vor. Ferner besuchte er Kurse über den Olivenöl bei der Associazione Olivicoltori Toscani.
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Maganai Tours
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Petra an der Strada del vino Costa degli Etruschi |
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An der Strada del vino Costa degli Etruschi und den anderen toskanischen Weinregionen entlang der Küste tut sich was. Erst im vergangenen Jahr hat der Selfmademan Vittorio Moretti, der in Brescia ein Vermögen mit vorgefertigten Beton-Bauelementen gemacht hat und der mit seinerm Weingut Bellavista in der lombardischen Franciacorta zu den führenden Produzenten von italienischen Spitzensekt gehört, in der Nähe von Suvereto ein altes Weingut erworben und dies mit neuen Weinbergen und einer State-of-The-Art-Winery vom Tessiner Stararchitekten Mario Botta ausgestattet.
Der Name des Weinguts Petra kommt vom lateinischen "pietra" für Stein und soll die Solidität widerspiegeln, mit der Morettis Tochter Francesca das Projekt angehen wollen. Ziel der Winzer ist es in der Region einen der feinsten Tropfen der Gegend anzubauen. Petra Val di Cornia Doc Suvereto und Petra IGT Toscana sind in den kommenden Jahren zusammen mit extrafeinen Top-Olivenöl die hochgesteckten Ziele. Für die Bodenanlysen hat Moretti Prof. Attilio Scienza, einen Experten auf dem Gebiet der Landwirtschaftsforschung herangezogen und Mario Botta hat Morettis Gedanken dann architektonisch umgesetzt.
Petra liegt nahe Suvereto, inmitten der toskanischen Maremma. Das Anwesen breitet sich an einem Berghang über 300 ha aus und hat neben den neu gepflanzten Weinbergen einige ältere Weinberge des Vorgängerguts, Olivenbäume und Wald.
Bei den Weinen hat man sich beschränkt auf zwei Produkte: den Petra Val di Cornia Suvereto Rosso und den IGT Toscana. Der Val di Cornia Suvereit Rosso ist ein Wein aus einer Mischung von Sangiovese, Merlot und Cabernet Sauvignon. Der Name der Sangiovese-Traube, einer der ältesten Traubensorten Italiens, geht wahrscheinlich zurück auf anguis Jovis, das Blut von Jupiter. Der Wein wird sehr sorgfältig im Val di Cornia angepflanzt und ergibt nur geringe Erträge. Die Gärung geschieht durch Naturhefen und die weitere Behandlung des Weins findet in den großen Betonbehältern des Weinguts statt. Zur Lagerung kommt der Wein dann zum größten Teil in große slawonische Eichenfässer, während ein kleiner Anteil in französischen Barriques altert. Nach der Abfüllung ruht der Wein zehn weitere Monate in der Flasche. Er zeichnet sich aus durch eine schöne dunkelrote Farbe und ein ausgewogenes Bouquet an roten Beerenfrüchten mit leichten Kirschnoten. Der Wein zeigt eine deutliche Holznote, die aber gut integriert und nicht vordergründig ist und mit leichten Eukalyptusnoten zum Aroma beiträgt. Der Wein ist am Gaumen schön ausgewogen und sanft und zeigt ein schönes Wechselspiel von Gerbstoffen und Säure.
Der IGT Toscana verzichtet auf die Sangiovese Traube und setzt sich aus Merlot und Cabernet Sauvignon zusammen. Das verleiht ihm eine stärker internationale Note auch im Aroma und Geschmack. Bodenanalysen haben ergeben, dass die beiden Traubensorten gut auf dem Boden von Petra wachsen können und die ersten Weine bestätigen dies. So besitzt er die Eleganz und Sanftmut des Merlots mit ihrer Empfindsamkeit gegenüber trockenen Klima aus der Hügelzone und die Fruchtigkeit des Cabernet Sauvignons, der eher die vollen Böden der Ebene bevorzugt. Bei den neuen Weinen ab 2003 ist man dazu übergegangen, sie in offenen hölzernen Gärbehältern statt in Betontanks gären zu lassen und sie danach für 18 Monate in unterschiedlichen französischen Eichen-Barriques zu lagern. Weitere 18 Monate ruhen sie dann in der Flasche, bevor sie ausgeliefert werden. Der Wein ist von tiefroter Farbe und verströmt ein sehr intensives fruchtiges Bouquet, das stark an Marmelade erinnert. Am Gaumen führt das sehr intensive Kirscharoma und die begleitenden Kräuternoten zu einem kleinen Wettkampf im Mund. Die Eiche liefert durch die zum Teil kräftige Toastung des Holzes recht starke Vanille und Kakaotöne. Durch die sorgfältige lange Lagerung sind die Weine bereits gut ausgewogen und die Gerbstoffe sind keineswegs zu aggressiv. Das schöne Wechselspiel mit der Säure verspricht ein gutes Lagerungspotential über mehrere Jahre.
Als abrundendes Produkt, das man auch auf dem Dach des Botta-Gebäudes wiederfindet, stellt Moretti ein sehr wohlschmeckendes Premium Virgin Olive Oil aus den fünf regionalen Olivensorten her. Ölproduktion hat eine lange Tradition in Suvereto, wo es im Mittelalter nicht weniger als 16 Ölmühlen gab. Das Öl kommt von den 1200 Olivenbäumen des benachbarten San Lorenzo, die von Hand abgeerntet werden. Gelbe und grüne Reflexe machen sich erst dann bemerkbar, wenn man das Öl aus den formschönen Flaschen ausgießt. Neben der herrlichen Fruchtigkeit des Öls ist besonders der zartbittere Abgang ein ganz besonderes Geschmackserlebnis.
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Petra Weingut Mario Botta
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Die Weine Latiums |
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Wer eine Rundreise durch die Anbaugebiete des Latiums machen möchte, beginnt diese sinnvoll im Herzen der Region, dort wo sich die Geschichte und die Kultur der römischen Weine widerspiegelt: bei den Castelli Romani. Die Böden dort sind vulkanischen Ursprungs, und die Hügel rund um den Albanersee sind dadurch für den Weinanbau prädestiniert. Schon seit der Antike werden dort Weine produziert, die Geschichte geschreiben jaben. Der berühmteste Wein der Castelli hat den Weinanbau weltberühmt gemacht: der Frascati. Er macht ca. 40 % des Anbaus der Castelli aus. Schon die alten Römer schätzten den Weißwein und auch Päpste und Könige haben ihn genossen. Heute gibt es unterschiedliche Typen des Frascatis: den am weitesten verbreiteten trockenen, den extra trockenen, den halbsüßen, den Likörwein Canellino, den jungen Novello und den Spumante. Produziert wird er in den Orten Frascati, Grottaferrata, Monteporzio Catone, Montecompatri und Rom. An Frascati grenzt die DOC. Marino, die Weißweine produziert.
Wenn man die Rundreise fortsetzt gelangt man in die DOC Colli Lanuvini und zu den größeren DOCs Velletri und Cori. Hier können auch Rotweine hergestellt werden, wenngleich die Weißen vorherrschen. Die hauptsächlich vorherrschenden Reben sind Sangiovese, Montepulciano und Cesanese. Spuren antiken Weinanbaus können auch um Viterbo gefunden werden, wo im historisch bedeutsamen Tuscia, bereits die Etrusker erfolgreich Weinanbau betrieben. Produziert wird dort die DOC Orvieto und Est! Est!! Est!!! di Montefiascone. Darüber hinaus zählt die Provinz Viterbo zwei weitere DOCs: Colli Etruschi Viterbesi und Tarquinia. Erstere ist die weitläufigste und die jüngere der beiden, die seit 1996 anerkannt ist. Die Produktionsbestimmungen ermöglichen es den Winzern sich in unterschiedliche Richtungen zu entwickeln. Erlaubt sind Weiß-, Rot-, Likör-, Roséweine sowie Novello und Moscatello. Gleichviel Spielraum, wenn auch weniger Typologien, eröffnet den Winzern die DOC Tarquinia. Diese DOC befindet sich jeweils zur Hälfte in der Provinz Viterbo und Rom. Eine Nische, die sich zum See Bolsena hin öffnet ist das DOC Aleatico di Gradoli, bekannt für seine süßen Weine und Likörweine. In Vignanello, die an die Provinzhauptstadt Viterbo angrenzt und entlang des Tibers liegt, werden sowohl Weiß- wie Rotwein und Rosés produziert, besonders der Greco di Vignanello in seiner trockenen Variante und als Spumante. Weiter dem Tiber entlang gelangt man zur weitläufigeren DOC Colli della Sabina in der Provinz Rieti. Hier gibt es verschiedene Rot- und Weißweine sowie Rosés aus Trebbiano, Malvasia (del Lazio oder di Candia), Sangiovese und Montepulciano. Auf der anderen Seite des Tibers befindet sich das Anbaugebiet Castelli. Im Norden angrenzend wird die DOC Bianco Capena produziert. Die Verwendung dreier diverser Malvasiasorten (di Candida, del Lazio, toscana) und dreier Trebbianosorten (toscano, romano, giallo) ist eine Besonderheit dieser DOC, die diese Weißweine von anderen Weißweinen der Region Latium unterscheidet. An der Küste und im Landesinneren wird die DOC Cerveteri von der deutlich größeren DOC Tarquinia umgeben. Auch dieser Name erinnert an die Präsenz der Etrusker in diesem Gebiet. Die Produktionsbestimmungen sehen sowohl Weiß-, Rot- und Roséweine, in einigen Fällen sogar halbsüße Weine und Novello, vor. Weitere DOC's liegen in Küstennähe in der Provinz Latina. Der Weinanbau wurde in diesem Gebiet vor ca. 60 Jahren von aus Tunesien heimkehrenden Italienern eingeführt. Eine sich hier befindende DOC ist Aprilia, die an die Castelli grenzt und zum Teil mit Ihr übereinstimmt. Daran wieder grenzt die DOC Nettuno, deren wohl interessantester Wein der Bianco Cacchione ist. Im Gebiet zwischen Frosinone und Rom wird die Rebe Cesanese in drei DOC's - Cesanese del Piglio ( die bekannteste), Cesanese di Afille und Cesanese di Olevano Romano - kultiviert. Weine, die aus der Cesanese gekeltert werden, haben einen ausgeprägten Körper und besitzen unverwechselbare Aromen.
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Latium
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11 Frauen und ihr Wein |
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Wenn Sie die Namen der Damen noch nicht kennen, wird es Zeit, zumal für Weinfreunde, denn was die Mitglieder von "11 Frauen und ihre Weine", wie zum Beispiel Birgit Braunstein aus Purbach am Neusiedler See keltern, kann sich durchaus sehen und schmecken lassen. Die amtierende Winzerin des Jahres präsentiert dort bei der Premiere höchstpersönlich ihre vollmundigen Rotweine, mit denen sie sich weit über das Burgenland hinaus einen Namen gemacht hat. Ihr Topwein trägt die Bezeichnung Oxhoft und ist ein Cuvée aus Zweigelt, Blaufränkisch und Cabernet Sauvignon.
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Birgit Braunstein
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11 Frauen und ihr Wein, Teil 2 |
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Mit dabei auch Heidi Schröck aus dem benachbarten Rust am Neusiedler See, die für ihren Ruster Ausbruch berühmt ist, den sie alle paar Jahre keltern kann und der sich durch seine harmonische Note und den schier endlosen Abgang auszeichnet. In Österreich ist sie durch ihren Weiun und ihr gewinnendes Wesen eine der bekanntesten Winzerinnen und war 2003 Winzerin des Jahres. Auf acht Hektar baut sie alte Reben des Welschriesling, Weißburgunder, Blaufränkisch und Zweigelt an und hat auch den ungarischen Furmint wieder in Österreich bekannt gemacht.
Die Dritte im Bunde, Birgit Eichinger aus Straß im Kamptal, kommt aus einem zu Unrecht weniger bekannten Gebiet als der benachbarten Wachau. Ihr Grüner Veltliner mit der feinen Apfelnote, der am Gaumen elegant seine Muskeln spielen läßt und zart nach Ananas und Pfirsich schmeckt, hat es bei Präsentationen schon tzu höchsten nationalen und internationalen Auszeichnungen gebracht.
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Heidi Schröck
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Der Gemischte Satz |
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Er gehört so unverzichtbar zur Wiener Weinkultur wie der Pinot Noir zum Burgund und der Riesling zur Wachau: der Gemischte Satz. Zur seiner Besonderheit gehört, dass er aus unterschiedlichen Traubensorten gewonnen wird, die im selben Weingarten wachsen und zusammen geerntet und vinifiziert werden. In der Riede Weissleiten stehen insgesamt elf Sorten auf 0,7 Hektar, darunter Weißburgunder, Grüner Veltliner, Riesling, Welschriesling, Traminer und Neuburger. Die insgesamt rund 30 Hektar große Lage Weissleiten gehört zur Großlage Nussberg, eingebettet auf rund 270 Meter Seehöhe zwischen Eichelhofweg und Eichelhofstraße, mit Blickrichtung Osten zur Donau hin. Das Kleinklima wird durch die thermische Abstrahlung der Großstadt im Rücken und die frische Luft vom Fluss bestimmt. Die Mischung führt zu einer späten Reifung der Trauben und zur Ausprägung von vielschichtigen Fruchtnoten. Der Boden besteht aus reinem Muschelkalk, der den Rebstöcken eine gute Entwässerung und tiefe Wurzeln ermöglicht und eine herrlich würzige Mineralik einbringt.
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Weinbaustudienreise Navarra |
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Es gibt noch viel Neues zu entdecken. Das Königreich Navarra, im grünen Norden Spaniens gelegen, gehört sicher dazu. Sie finden hier eine abwechslungsreiche Landschaft, charmante Hotels, kulinarische Höhenflüge und nicht zuletzt eine interessante, aufstrebende Weinbaugegend. Navarra erzeugt typische Weine mit ganz eigener Prägung. Im nördlichen Teil Navarras findet man unter den Hängen der Pyrenäen ein lauwarmes, feuchtes Klima. Der Süden profitiert vom Mittelmeerklima des Rioja Baja. Lassen Sie sich entführen in eine reizvolle Region, in der Sie ganz sicher viel Neues entdecken werden...
Die Reise beginnt mit einem Flug ab Frankfurt nach Bilbao oder nach Zaragoza. Am Flughafen wartet ein moderner, klimatisierter Reisebus und eine deutsch-spanischsprechende Reiseleitung begleitet die Tour. Ziel des ersten Tages ist Pamplona, die Hauptstadt des Königreichs Navarra. Durch Ernest Hemingways Liebeserklärung an die Stadt, den Roman „Fiesta“ wurde Pamplona weltberühmt. An vielen Ecken der Stadt erinnern Plätze und Gebäude an den Schriftsteller. Bei einen Kaffee im schönen Café Iruña, dem Lieblingscafé Ernest Hemingways kann man den Spaziergang auf seinen Spuren durch die Altstadt unterbrechen. Auf der rund 800 Meter langen Strecke von den Stallungen der Stiere bei Santo Domingo zur Arena rennen waghalsige junge Männer Anfang Juli im Rahmen der Fiesta „San Fermín“ in halsbrecherischem Tempo vor den Stieren her. Ein „Muss“ ist auch der Besuch einer der unzähligen Bars, wo leckere „Pinchos“, die navarresische Variante der spanischen Tapas auf Genießer warten. Dazu ein erstes Gläschen Wein aus Navarra. Übernachtet wird in einem guten Mittelklassehotel im Raum Pamplona.
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Puente la Reina
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Am nächsten Tag lernt man nach dem Frühstück zwei Weinanbaugebiete südwestlich von Pamplona kennen: Valdizarbe und Tierra Estella. Dieses Gebiet liegt auf rund 550 Metern Höhe und wird noch vom feuchten Klima der Pyrenäen beeinflusst. Nach einer Weinbaufachbesichtigung im Raum Pamplona, in der Bodega Otazu in Echauri geht es auf dem Weg nach Puente la Reina. Zeit für eine Rast bei der Wallfahrtskirche Sta. Maria de Eunate. Das kleine Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert hat einen achteckigen Grundriss und wird von einem Säulengang umgeben, der ihm einen ganz eigenen Reiz verleiht. Ein paar Minuten später in Puente la Reina kann man durch das historische Städtchen bummeln. Der Ort verdankt seinen Namen einer romanischen Steinbrücke, da hier zwei Hauptwege des Jakobswegs aufeinandertreffen und gemeinsam weiter nach Santiago de Compostela führen. Der Nachmittag gehört wieder dem Wein mit Besichtigungen im Raum Estella. Sehr gediegen dabei die Bodega Senorio de Arinzano, eine Bodega, die sowohl durch ihre Weine als auch durch ihre Architektur zu beeindrucken weiß. Abendessen in einem netten Restaurant unterwegs und Übernachtung im Raum Pamplona. Am dritten Tag geht die Fahrt ins Anbaugebiet Ribera Alta, nördlich des Ebro. In Tafalla lohnt die Besichtigung der Paläste und der Iglesia de Santa Maria und in Olite erinnert die eindrucksvolle Burg, in der die letzten Könige von Navarra lebten, an die einstige Macht dieser Region. Die Burg wurde im Stil der französischen Spätgotik mit Türmen, Erkern und Gartenanlagen erbaut und ist heute noch sehr gut erhalten. In einem der Flügel hat sich heute ein Parador breitgemacht, in dem Gäste im historsicher Umgebung übernachten können. In Olite befindet sich auch die Forschungsanstalt für Weinbau und Önologie, EVENA. Das moderne Labor war für die Entwicklung der DO Navarra von entscheidender Bedeutung. Einen Besuch lohnt auch das Weingut Ochoa, ein international anerkannter Familienbetrieb in Olite. Am Nachmittag geht es weiter in das mittelalterliche Dorf Ujue und zum schön gelegenen San Martín de Unx. Die Übernachtung erfolgt im Raum Olite. Am nächsten Morgen geht es weiter nach Süden, in die Ribera Baja. Die Landschaft wandelt sich und auf dem fruchtbaren, eisenhaltigen Lehmboden wächst im trockenen, mediterranen Klima bestes Gemüse. Einer der Gründe dafür, dass in Navarra so viele Gemüsegerichte wie sonst nirgendwo in Spanien genossen werden. Die Ribera Baja ist das größte Weinanbaugebiet Navarras und Heimat der meisten Weinkeller. Am Vormittag geht es bei der Fahrt durch den Nationalpark „Bardenas Reales“ duuch eine bizarre Wüstenlandschaft. Beeindruckende Felsformationen wachsen aus dem trockenen, steinigen Boden und bezaubern den Gast mit einer der interessantesten Gegenden der iberischen Halbinsel. Bei Besichtigungen kann man vor Ort die Weine des Ribera Baja-Gebiets kennenlernen. Am späten Nachmittag geht es zurück nach Tudela, vorbei an prachtvollen Palästen und der Kathedrale Santa Maria mit ihrem imposanten Türmen und Portalen, wo auch übernachtet wird. Je nach Flug kann man am Vormittag noch ein weiteres Weingut besuchen oder muss sich auf den Weg druch die Berge zum Flughafen Bilbao machen, von wo der Rückflug nach Deutschland erfolgt. Eine Reise wird organisiert won Weinreisen Württemberg anton@reiseanton.de
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Olite
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Der beste Wein Australiens |
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Als renommierteste Auktions- und Handelshaus für Top-Weine in Australien ist Langton (www.langtons.com.au) mit Sitz in Melbourne und Sydney schon lange in Sachen Wein aktiv und bietet die gesuchtesten Weine aus der ganzen Welt in Auktionen oder en Primeur an. Rund 6.000 Sammler und Weinliebhaber weltweit nützen das Unternehmen als zuverlässige Einkaufs- und als Informationsquelle. weiter...
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Andrew Caillard MW
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Gallo und seine Weine aus dem Sonoma County |
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Die Weine können sich durchaus sehen lassen. Vorbei die Zeiten, wo Gallo - immer noch Marktführer im Massenweinsegment - nur auf Menge setzte. Der Sonoma Selection Chardonnay, von Gründerenkelin Gina Gallo als Kellermeisterin gepflegt, hat nur einen Hauch von französischer Eiche gesehen und verströmt wundervoll fruchtige Aromen ohne buttrige Schwere mitschleppen zu müssen. Für den Wein werden Trauben aus den Gallo-Weinbergen im küstennahen Sonoma County selektiert. Aber auch Einzellagenweine hat Gallo im Angebot. Der Laguna Ranch Chardonnay vom Russian River ist einer dieser Weine mit „kühlem“ Klima, da der dortige Weinberg kühler als die im Sommer brennend heißen Nachbarregionen liegt. Lange Zeit erachteten die Siedler das dortige Klima als für den Weinbau zu kühl und haben erst vor etwa zwanzig Jahren die Bedeutung des kühlen Klimas für delikate und aromaintensive Weißweine entdeckt. Heute sind dort auf rund 5000 ha überwiegend Chardonnay und Pinot Noir angepflanzt. Nach kühlen Nächten legt sich ein für die Gegend typischer Morgennebel schützend über den Trauben und erst gegen Mittag schafft es die Sonne durchzubrechen und dem Wein die für die Entwicklung notwendigen Temperaturschwankungen zu bringen. In dem golden schimmernden Wein mit frischen Zitrusaromen spürt man schon stärker die Tannine französischer Barriques. Der Wein erinnert stärker als irgendein anderer amerikanischer Wein an die Ursprünge der Traube im französischen Burgund. Die Gallos sind stolz auf den Wein, der schon öfters als bester Chardonnay ausgezeichnet wurde. Auch der Sonoma Selection Cabernet Sauvignon, bei Mundus Vini mit Gold prämiert, hat schöne, für die Traube typische Fruchtaromen von schwarzer Johannisbeere, Brombeere und einen Hauch frischen Pfeffers. Die Tannine sind gut integriert und verschaffen dem Wein einen kräftigen, festen Körper. Interessant auch der Copperidge Vineyards Zinfandel Rosé. Die von süditalienischen Primitivo abstammende Traube hat sich in Kalifornien sehr positiv entwickelt und schmeckt auch in der rosé ausgebauten Version so gut, dass Mundus Vini ihm im vergangenen Jahr mit einer für Roses seltenen Silbermedaille belohnte.
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Gallo-Weine
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Neue Weine Zu Gast in Tokay
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