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Samstag, 12. November 2011 - 14:47 Uhr
Seal, Soul 2

Vor drei Jahren schon konnte Heidi Klum-Ehemann und Top-Sänger Seal mit seinem grandiosen Album "Soul" die Kritiker und Zuhörer überzeugen, auf dem er Klassiker des Genres in modernem Gewand präsentierte. Nun legt der Grammy-Gewinner mit der unverwechselbaren Stimme nach. "Soul 2" heißt sein achtes Album mit elf Soulklassikern, die mit dem typischen Touch brillieren und das jetzt auf dem deutschen Markt erschien. Gemeinsam mit seinem langjährigen Producer Trevor Horn und Produzenten-Legende David Foster nahm er dabei unsterbliche Klassiker von Marvin Gaye, Bill Withers, Al Green, Teddy Pendergrass und vielen anderen auf.
„Während meiner zwanzig Jahre langen Reise durch das Musikbusiness sind mir zwei Dinge konstant am wichtigsten geblieben: Die Stimme und - noch bedeutender - der Song! Jeder Tag gibt mir die Chance, einen weiteren großen Song zu schreiben oder einen herausragenden Song zu singen. Die Songs auf Soul 2 sind die Ergebnisse einer natürlichen Evolution seit dem ersten Soul-Album - und es sind durchweg zeitlose Klassiker“, erläuterte der Künstler. „Ein weiterer wichtiger Grund Musik zu machen, ist das ‚Geschenk der Kollaboration’. Ich war in der glücklichen Lage, auf dem Album mit zwei Größen wie Trevor Horn und David Foster zusammen zu arbeiten, und sie inspirieren mich immer noch an jedem neuen Tag.“
Ende November und Anfang Dezember ist Seal einer der Hauptattraktionen der diesjährigen Night Of The Proms-Tour, die nach dem Anspringen von dem langjährigen Partner Nokia jetzt von dem Kreuzfahrtunternehmen AIDA präsentiert wird.
Seal, Soul 2, Waner Music, ASIN B005P3NPXG, 18,99 €
Freitag, 11. November 2011 - 17:55 Uhr
Adoro, Liebe meines Lebens

Die fünf jungen Männer sind bekannt und nach mehr als 1,5 Millionen verkauften Tonträgern, etlichen Gold- und Platin Awards und hoch umjubelten Live-Auftritten braucht man eigentlich nicht mehr zu erklären, wer Adoro ist. Die fünf Opernsänger können hervorragend singen, sind geborene Entertainer und schaffen es wahrhaft magische Momente zu schaffen. Nach ihren Alben „Adoro“, „Für immer und dich“ und „Glück“ kommt heute das vierte Studioalbum „Liebe meines Lebens“ auf den Markt. Auch diesmal sind sie ihrem Konzept, große deutsche Pop-Perlen zu hymnischen Arien zu verwandeln, treu geblieben. »Wir haben uns sehr viel Zeit genommen für diese Produktion und dabei ganz besonderen Wert auf die Songauswahl gelegt. Nicht jedes Original eignet sich, klassisch interpretiert, in einer 'ganz anderen Farbe gemalt' zu werden. Wir haben ausführlich probiert, diskutiert und sind immer wieder durch den kreativen Prozess gegangen.“ Wer ein opulent arrangiertes Klangfeuerwerk erwartet, wird nicht enttäuscht: So hat man Unheiligs Superhit »Große Freiheit«, Xavier Naidoos »Bitte hör nicht auf zu träumen«, »Wunder gescheh’n« von Nena oder »Dein Lied« von Laith al Deen – um nur vier Beispiele zu nennen – sicher noch nie gehört. Ein großes Anliegen ist den zwei Tenören und drei Baritonen gewesen, eine Neukomposition mit auf ihr neues Album zu nehmen. Es ist der Titelsong „Liebe meines Lebens“ – eigens von Maja Singh für Adoro geschrieben. Morgen Abend präsentiert Adoro erstmals einen Song live in der ZDF Carmen Nebel Show. Eine sinn- und besinnliche Reise musikalischen Hochgenusses. Ab März 2012 gehen die Sänger wieder als Tournee - insgesamt stehen bislang 23 Tourdaten - auch in Frankfurt - auf dem Plan.
Adoro, Liebe meines Lebens, Universal Music, ASIN B005UKI1II, 14,95 €
Montag, 31. Oktober 2011 - 12:53 Uhr
Chris de Burgh, Footsteps 2

Freunde des Karat-Hits "Über sieben Brücken" können sich freuen, denn nach Peter Maffay hat jetzt ein Weltstar den Song neu eingespielt: Chris de Burgh. Nach dem sensationellen Erfolg seines ersten Footsteps-Albums geht Chris de Burgh nun den zweiten Schritt. Als er sich vor drei Jahren selbst einen besonderen Wunsch erfüllte und Songs, die ihn in seiner Karriere besonders beeinflusst haben, mit seiner ureigenen Interpretation auf CD einspielte, ahnte auch er nicht, wie erfolgreich das Projekt werden würde, denn das Album erklomm in Deutschland schnell Gold und Platin-Höhen und stand auch weltweit auf den Top-Plätzen der Charts. Nun hat der irische Ausnahmekünstler des Projekt weitergeführt und im Studio den zweiten Schritt produziert: Footsteps 2 ist eine kongeniale Fortsetzung der Idee, mit einer Reihe von legendären Songs, die in der typischen Umsetzung Chris de Burghs Einmaligkeit erlangen. Unter anderem interpretiert er den ABBA Megahit "SOS" und - wie schon eingang erwähnt - die Karat-Ballade "Über sieben Brücken".
Chris de Burgh, Footsteps 2, Starwatch, ASIN B005HN1W66, 12,99 Euro
Montag, 31. Oktober 2011 - 12:50 Uhr
Sinatra: Best of the Best

Frank Sinatras beste Aufnahmen von Capitol Records und seinem eigenen Label Reprise Records auf einer gemeinsamen Compilation. "Sinatra: Best Of The Best" erscheint am 11. November als Deluxe-Doppel-CD und enthält ausführliche Songkommentare von Frank Sinatra Jr.. Für die Doppel-CD wurde eine Aufnahme des vergriffenen und hoch begehrten Konzerts aus dem Jahr 1957 in Seattle beigefügt. Es erscheint als aufklappbare Box mit ausführlichem Booklet und sechs Postkarten. Was dabei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen, denn Sinatra schuf in seinen Capitol-Jahren bahnbrechende Konzeptalben und arbeitete mit Spitzenorchestern unter der Leitung von Nelson Riddle, Billy May und Gordon Jenkins zusammen. Dabei interpretierte er unter anderem Songs von Cole Porter, George und Ira Gershwin sowie von Rodgers und Hart. Einer der hervorragendsten Sänger des 20. Jahrhunderts, ein Weltstar, den jeder auf Anhieb wiedererkannte. Sein fast unüberschaubares Repertoire gehört zum Soundtrack unseres Lebens. Lange Zeit galt er als der großartigste Performer der Populärkultur und setzte als Künstler Maßstäbe für alle nachfolgenden Künstlergenerationen. Er war weit mehr als nur ein Sänger, er war Schauspieler und Studiogigant, Nachtclub- und Konzertstar, eine Persönlichkeit im Radio und Fernsehen - und gelegentlich Produzent, Regisseur und Dirigent. Neben mehr als 1500 Songs, die er aufnahm, wirkte er in mehr als 60 Spielfilmen mit. In seinen sechs Dekaden als Entertainer wurde er mit drei Oscars, drei Golden Globes und zehn Grammys ausgezeichnet. Noch Jahre nach seinem Tod gilt Sinatra als der populärste Entertainer des 20. Jahrhunderts, der Fans aus aller Welt auf sich vereint, unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft.
Frank Sinatra: Best of the Best, Doppel-CD, Capitol Records, ASIN B005NJ9CLG, 20,99 €
Freitag, 26. August 2011 - 22:28 Uhr
Korngold, Die tote Stadt
Bruges la morte – Das tote Brügge: Nach diesem 1892 erschienenen Roman komponierte 1920 der noch junge Erich Wolfgang Korngold seine erste Oper, die zugleich seine erfolgreichste bleiben sollte. Die Musik der Toten Stadt, entstanden im Spannungsfeld der einbrechenden atonalen Moderne, hält beharrlich an der noch an Puccini geschulten Opernform und Klangwelt fest. Bestechend sind Korngolds ungeheurer Farbenreichtum, seine bis an die Grenzen ausgeweitete Harmonik, der impressionistische Zug seiner Tonmalerei. Jetzt präsentiert OehmsClassics zusammen mit der Oper Frankfurt die Live-CD zur Premiere der Oper in der letzten Saison, die in dieser Saison wiederaufgenommen wird. Darin wird mit der wichtigen „Klang-Abbildung“ der Stimmen und des Orchesters experimentiert. Der Zuhörer daheim erhält dadurch einen musikalisch wie technisch einwandfreien Opernabend auf CD!
Erich Wolfgang Korngold, Die tote Stadt, OehmsClassics
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Abbé Vogler, Requiem, Haydn, Te Deum Georg Joseph Vogler, genannt Abbé Vogler, wurde 1749 in Würzburg geboren. Er machte sich einen Namen als Musiktheoretiker, Kapellmeister und Komponist. Er ging 1772 an den Hof von Kurfürst Karl Theodor in Mannheim, später folgte er seinem Dienstherrn nach München.
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Katherine Jenkins, From the Heart |
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Die Waliserin Katherine Jenkins ist eine gefragte Mezzosopranistin. 2004 unterzeichnete sie, so lauten die Gerüchte, den höchstdotierten Plattenvertrag der Klassischen Musik Großbritanniens aller Zeiten. Die junge Revolutionärin der Klassik tat nun mit ihrem Crossover-Album „From the Heart“ ist ein mutigen Schritt. Um die bekannten Probleme mit dem Nachwuchs beim Publikum zu lösen, versucht die Sängerin eine breitere und jugendlichere Zielgruppe zu erreichen. Viele der Stücke auf dem neuen Album erschienen bereits auf Vorgängeralben in ihrer Heimat, wo sie gleichzeitig die ersten drei Plätze der Klassikcharts belegte. In Deutschland tritt sie erstmals mit Stücken an, die Cross-Over-Fans bereits bekannt sein dürften. Über die Hälfte der Stücke ist jünger als die Interpretin, wie die Celine Dions Erfolgskompositionen „The Prayer“ oder Bocellis „Time To Say Goodbye“ (Andrea Bocelli) . Mal singt Jenkins zurückhaltend, mal mit Eleganz. Extrovertiert tritt sie ungern auf. Mittlerweile hat sie in den bedeutendsten Konzerthäusern der Welt gesungen und feierte Chartrekorde. Für Montblanc ist sie ein geeignetes Werbegesicht. Die Brillanz der Sängerin ähnelt ihren jugendlichen Kollegen, doch bemüht sie sich um ein Wechseln zwischen den Genres. Einiges von dem neuen Album ist durchaus frisch und könnte auch im Mainstream gut angenommen werden. Ob das allerdings zutrifft, bleibt abzuwarten.
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Katherine Jenkins
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Bar Lounge Classics - Mediterranian Edition |
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Bar Lounge Classics - Mediterranean Edition [Doppel-CD] , Sony BMG, 19,95 Euro
Wer hat bei den lauen Frühlingstemperaturen nicht Lust darauf, sich ein bisschen Ibiza-Feeling ins Haus zu holen. Mit der neuen Mediterranean Edition der Bar Lounge Classics von Sony BMG ist man dabei auf dem richtigen Weg. Es ist die inzwischen 13. Ausgabe der erfolgreichen Chill-Lounge Marke. Das neue Album enthält einen bunten Querschnitt aus aktuellen und trendigen Nummern im klassischen Ibiza-Style mit coolen Chill Grooves und feinen Latin-Lounge-Perlen. Auf der zusammengestellten Doppel-CD finden sich die neuesten Titel von S-Tone Inc., Lyambiko, Naoki Kenji, Lemongras und bisher unveröffentlichtes vom Sura Quintett, Klassiker von Moodorama, Bobby Brazil und anderen.
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Bar Lounge Classcis
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Nights from the Alhambra |
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Auf ihrer ersten Live-Veröffentlichung wird Loreena McKennitt von renommierten Musikern aus Großbritannien, Griechenland, Kanada und den Vereinigten Staaten begleitet. Der Auftritt fand auf einer speziell zu diesem Zweck errichteten Bühne im schönsten spanischen Renaissancebau, dem Palast Kaiser Karl V. in der Alhambra statt, auf der bisher nur wenige Künstler auftreten durften. Mit mehr als zwei Stunden DVD-Laufzeit und zwei hörenswerten Bonus-CDs mit 94 Minuten Spielzeit, führt die Ausnahmekünstlerin ihre Fans durch die ganze Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens - von traditionellen keltischen Balladen über Texte von Shakespeare, Tennyson und Yeats bis zu den Höhepunkten von "An Ancient Muse".
Loreena McKennitt wurde vor 50 Jahren in kanadischen Manitoba geboren und hat irische und schottische Vorfahren. 1985 kam ihr erstes Album Elemental auf den Markt, doch weltweite Aufmerksamkeit erreichten ihre späteren Alben The Visit, The Mask and Mirror und The Book of Secrets, die sie unter ihrem eigenen Plattenlabel Quinlan Road veröffentlichte. Nach persönlichen Tragödien hielt Loreena McKennit seit Ende der 90er Jahre eine längere Bühnenabstinenz. Im September 2006 gab sie drei Konzerte in der Alhambra von Granada und brachte im vergangenen Jahr auch ein neues Album An Ancient Muse auf den Markt, für das sie Forschungsreisen in die Türkei, Griechenland sowie China und die Mongolei unternommen hatte. Die Konzerte ihrer Europa-Tournee im Frühjahr 2007 waren meist schnell ausverkauft. Umso erfreulicher istb es, dass die Konzerte von der Alhambra jetzt als DVD mit zwei CDs auf den Markt gekommen sind, die gut die Atmosphäre des einzigartigen Orts, an dem sich Orient und Okzident begegnen widerspiegelt.
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Nights at Alhambra
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Willie Nelson, Songbird |
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Willie Nelson, Songbird, Lost Highway, CD, 16,99 Euro
Im November 2006 erscheint das neue Album von der inzwischen 73jährigen Country Legende Willie Nelson. Das Album "Songbird" wurde dabei von Ryan Adams produziert, der in den letzten Jahren durch einige bemerkenswerte Alben auf sich aufmerksam machte und der dem Alternative County zugeordnet wird. Nelson hat die elf Tracks zusammen mit Adams und seiner Band The Cardinals sowie seinem langjährigem Harmonica-Master Mickey Raphael aufgenommen. Das Album enthält einige Coverversionen, wie Leonard Cohens “Hallelujah”, Gram Parsons “$1000 Wedding”, Jerry Garcia & Robert Hunters “Stella Blue” und den Titelsong von Christine McVie von Fleetwood Mac’s Erfolgsalbum "Rumours". Aber nicht nur Altes findet sich auf der Scheibe. Nelson und Adams steuerten jeweils einen neuen Song bei. Nelson’s “Back To Earth” könnte auch auf einem seiner zeitlosen Alben enthalten sein, während Adams den Country Blues Titel “Blue Hotel” beisteuerte. Auch Neufassungen von einigen Klassikern Nelsons, wie “Sad Songs and Waltzes” und “We Don’t Run” werden dem Fan bekannt vorkommen. Ryan Adams spielt auf dem Album Akustik- und Elektro- Gitarre sowie den Bass.
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Songbird
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Joe Zawinul, Brown Street |
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Brown Street, Joe Zawinul feat. WDR Big Band, Victor Bailey, Alex Acuna, Nathaniel Townsley, Doppel-CD, Intuition , 18,95 Euro
Brown Street heißt das Doppelalbum des legendären österreichischen Keyboarders, Komponisten und Bandleaders Joe Zawinul. Live eingespielt in Zawinul's Jazzclub "Birdland" in Wien erschien es nach einer erfolgreichen Tournee mit der WDR Big Band Köln mit der er schon Ende der 80er Jahre zusammengearbeitet hatte. Nun lebt die alte Künstlerfreundschaft wieder auf. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Zawinul, einige davon mit Weather Report und auch Stücke, die Zawinul seither nie mehr selbst im großer Formation aufführte. Neben der WDR Big Band sind mit Alex Acuna (Percussion) und Victor Bailey (Bass) zwei frühere Mitgleider von Weather Report dabei. Schlagzeuger Nathaniel Townsley kommt von Joe Zawinuls Combo "Syndicate" - die bald ebenfalls auf 20 Jahre Bestehen zurückblicken kann. Die Bearbeitungen schrieb Vince Mendoza, mit viel Gefühl. Im Mittelpunkt steht bei Zawinul der Groove, der für den Akltmeister so typisch ist.
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Brown Street
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King Curtis live at Filmore West |
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King Curtis live at Fillmore West, Rhino (Warner), CD, 17,99 Euro
Fillmore West war der Name eines Musiktheaters in San Francisco. Parallel dazu gab es das Fillmore East in New York. 1965 eröffnete Bill Graham den Rock- Tanzpalast in San Francisco an der Ecke Fillmore und Geary Street. 1968 zog das erfolgreiche Musiktheater in den ehemaligen Carousel Ballroom an der Market Street und nannte sich Fillmore West. Über mehrere Jahre hinweg trat die Elite der Rock-Szene dort auf. Als die Gagenforderungen immer weiter stiegen, schloss Bill Graham 1971 seine beiden Lokale. Zu den Rockbands und -musikern, die dort Live-Aufnahmen machten, gehören u.a. die Allman Brothers, Frank Zappa, Derek and the Dominos, Cream, Ten Years After, The Doors, Aretha Franklin, Jimi Hendrix, Procol Harum, Santana, Miles Davis, Chuck Berry und etliche andere mehr. Kurz vor der Schließung des Clubs spielte mit King Curtis einer der berühmtesten Tenorsaxophonisten des Rock'n'Roll und Rhythm and Blues der 1950er und '60er Jahre ein Livealbum ein. Eng verbunden war er mit Aretha Franklin, deren Begleitband, die Kingpins er lange Zeit leitete. Am 13. August 1971 wurde King Curtis vor seiner New Yorker Wohnung von einem Drogenabhängigen erstochen.
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King Curtis
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Quadro Nuevo, tango bitter sweet |
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Quadro Nuevo, Tango Bitter Sweet, Fine Music (Soulfood Music) , 16,99 Euro
Als sich Mulo Francel, Robert Wolf, Andreas Hinterseher und D.D. Lowka vor rund zehn Jahren trafen, wollten sie eigentlich nur einen Soundtrack komponieren. Doch der Film wurde nie gedreht und stattdessen gründeten sie ein Quartett: das Quadro Nuevo. Als sie damals mit jazziger, folkloregetönter Salonmusik auf sich aufmerksam machten, belächelten sie die Puristen, doch die Musiker aus Rosenheim ließen sich nicht beirren und tourte quer durch die Republik. Die Mischung wurde raffinierter, die Perfektion stieg und so ließ auch die Anerkennung nicht auf sich warten. Inzwischen zählt Quadro Nuevo zu den erfolgreichsten Combos des Crossover-Jazz-Segments. Alle fünf bisherigen Alben wurden mit dem Deutschen Jazz Award ausgezeichnet und schafften den Sprung in die Top Ten der Jazz- und der Weltmusik-Charts. Pünktlich zur Tournee erscheint jetzt das neue Album „tango bitter sweet“, in dem europäische Klassiker wie "Petite Fleur", "Tango Jalousie" oder "Der Säbeltanz" in frischen, schillernden Farben erblühen. Dazu mischen sich Eigenkompositionen, die vom Vagabundenleben der vier spielsüchtigen Virtuosen erzählen. Ende Oktober sind die vier zu Gast in Darmstadt.
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Tango Bitter Sweet
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Hector Berlioz: L´Enfance du Christ |
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Mozarteum Orchester Salzburg, Hector Berlioz: L´Enfance du Christ, Oehms Classics
Das Oratorium, das Szenen aus der Kindheit von Jesus Christus zum Gegenstand hat, war nicht in einem Zug entstanden. Eine Kette von Assoziationen und erfolgreiche Aufführungen von bereits fertiggestellten Teilen des Werks leiteten Berlioz bis zum kompletten dreiteiligen Oratorium. Seitdem bereichert L’Enfance du Christ das musikalische Programm zur Weihnachtszeit um ein großes Werk des 19. Jahrhunderts. Berlioz zeigt sich hier von einer selten zu betrachtenden Seite seiner Persönlichkeit – in ungewöhnlicher Sanftheit und einer dem Gegenstand entsprechenden schlichten, fast naiven musikalischen Faktur nähert er sich seinem Gegenstand.
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Berlioz, L'Enfant du Christ
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Michael Korstick, Beethovern: Piano Sonatas |
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Michael Korstick, Ludwig van Beethovern: Piano Sonatas Vol. 5, Oehms Classics
Wenige Beethoven-Interpretationen wurden so bejubelt wie Michael Korsticks Einspielungen der Sonaten. Seine radikale Lesart wirbelt Staub auf im Klassik- Establishment und sorgt für leidenschaftliche Diskussionen. Korstick beweist eindringlich, dass absolute Notentreue nicht das geringste mit blutleer-unpersönlicher Wiedergabe zu tun haben muss. Jahrelange intensive Beschäftigung mit dem Werk und überlieferten Dokumenten des Bonner Meisters führten Michael Korstick zu einer beispielhaft verinnerlichten Interpretation der wichtigsten und formbildenden Klavierzyklusses klassischen Epoche.
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Korstick, Beethoven
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Bruckner, 4. Sinfonie, Simone Young |
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Simone Young / Philharmoniker Hamburg: Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4, Urfassung, SACD, Oehms Classics
Simone Youngs Hamburger Bruckner-Projekt wurde von der Fachpresse mit großem Interesse und durchweg positivem Echo bedacht. Nach den Sinfonien Nr. 2 und 3 steht nun die dritte Folge der Edition zur Veröffentlichung an, wieder als Live-Mitschnitt aus der Hamburger Laeiszhalle. Prinzip der Aufführungsserie ist es, jeweils die erste Fassung des Werks zu Gehör zu bringen. Damit gewinnt diese klanglich herausragende SACD-Edition auch ein dokumentarische Bedeutung. Mit der 1874 geschriebenen Es-Dur-Symphonie erreicht Bruckners Schaffensperiode zwischen 1872 und 1875 ihren Höhepunkt und beschert der Musikgeschichte eine seiner populärsten Symphonien. Zugleich aber erreicht in weiterer Folge auch der Umarbeitungs- und Verbesserungswahn des Meisters seinen Höhepunkt. Ist schon die Sachlage bei der 3. Symphonie schwer durchschaubar, sind bei der 4. Symphonie bis zu zehn verschiedene Versionen auf dem Markt. Die der Aufnahme zugrunde liegende Fassung ist wohl unbestritten die eindeutigste und klarste, die existiert: Es ist die 1874 verfasste Original- oder Urversion, die erst über 100 Jahre später zum ersten Mal aufgeführt werden sollte.
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Young, Bruckner 4. Sinfonie
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Mendelsohn Bartholdy, Elias |
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Felix Mendelsohn Bartholdy, Elias, Kammerchor Stuttgart, Klassiche Philharmonie Stuttgart, Frieder Bernius, Carus, 31,95 Euro
Der "Elias" gilt als Meilenstein im kompositorischem Schaffen Mendelssohn Bartholdys und als Höhepunkt der Oratorienliteratur des 19. Jahrhunderts. Jetzt setzte Frieder Bernius seine preisgekrönte Reihe mit geistlicher Musik des Komponisten fort. Das Werk erschien nur ein Jahr vor dem frühen Tod des Komponisten als sein zweites großes Oratorium. Die packender Dramatik und das Gottvertrauen, das er damit ausdrückte waren schon im 19. Jahrhundert nicht mehr selbstverständlich. Mendelsohn Bartholdy setzte darin die anschauliche Welt des alten Testaments mit einer Vielzahl an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten um. Neben der Gestaltung des Textes als biblisches Drama stehen Kommentare durch Psalmworte und Abschnitte aus den Prophetenbüchern. Frieder Bernius findet mit seiner Arbeit weltweit Anerkennung. Am Originalklang orientiert, sucht er zugleich den unverwechselbar persönlichen Ton. Neben zeitgenössischen Kompositionen widmet er sich musikalischen Wiederentdeckungen, wie Schuberts Opernfragment „Sakontala“ oder der Oper „Die Aeolsharfe“ von Justin Heinrich Knecht im Rahmen des Festivals Stuttgart Barock. Als Solisten bei der neuen Einspieluing unterstützen ihn Letizia Scherrer, Sopran, Renée Morloc, Alt, Werner Güra, Tenor und Michael Volle, Bass.
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Elias
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Bach, Partiten, Perahia |
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Murray Perahia: Bach Partitas 2, 3 & 4 , Sony, 14,95 Euro
Fast 4 Jahre sind seit seiner letzten CD-Aufnahme, fast 6 Jahre seit seiner letzten CD mit Musik von Johann Sebastian Bach vergangen. Nach einer Krankheitspause meldet sich jetzt zum Glück einer der weltbesten Pianisten mit einer großartigen neuen Bach-Referenz-Aufnahme zurück. Murray Perahia hat die Partiten 2,3 und 4 von Bach in den berühmten Berliner Nalepa-Studios eingespielt und auch die Kollegen sind davon begeistert und schreiben euphorisch: "Bach von betörender Intensität, mit philosophischer Seriosität und einer kaum zu überbietenden Plastizität, einer wunderbaren Balance aus Gewicht und Leichtigkeit. Hier zeigt sich, welch großer Erzähler Perahia ist." (Rondo). Die limitierte Erstauflage der CD erscheint als hochwertiges Digipack mit einem Faksimilie-Druck des ersten Notenblattes einer Bach Partita.
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Perahia Bach Partiten
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Haydn, Thereseinmesse und Paukenmesse, Rilling |
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Joseph Haydn, Theresienmesse, Paukenmesse, Oregon Bach Festival Chorus und Orchestra, Gächinger Kantorei, Stuttgarter Kammerorchester, Helmuth Rilling, Haenssler Classic, 18,95 Euro
Wie selbstverständlich schrieb Haydn nach seiner Rückkehr aus London nach Wien sechs Messen für seinen Dienstherrn, den Fürsten Esterhazy. Zwei davon sind auf der neuen Einspielung zu hören und sind Teil der Haydn-Initiative von Haenssler CLASSIC im Hinblick auf den 200. Todestag des Komponisten im kommenden Jahr Nach einer ersten Einspielung der Nelson- und Schöpfungs-Messe folgen nun mit der Theresien- und Paukenmesse, ein Ausdruck tiefer religiöser Hingabe. Die Theresienmesse ist die vierte der sechs konzertanten Messen, die er später immer zum Namenstag der Fürstin Marie Hermenegilde Esterházy, der Gattin seines Dienstherrn Nicolaus II., aufführte. Die Paukenmesse "Missa in tempore belli" (Messe zu Kriegszeiten) verdankte ihre Entstehung einem anderen Anlass. Die Uraufführung der Theresienmesse fand 1799 in einem der Paläste der Esterházys statt. Ihr Beiname spielt auf Kaiserin Maria Theresa an, die das Werk in Auftrag gegeben haben soll. Die Messe ist ein vorzügliches Beispiel für den vokal- orchestralen Spätstil Haydns, in dem sich Elemente der Sinfonik und des Oratoriums verbinden.
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Haydn, Theresienmesse
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Mozart, Essential Symphonies |
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Mozart, Essential Symphonies, Roger Norrington, SWR- Radiosinfonieorchester Stuttgart, Hänssler Classic, je 18.95 Euro
Nachdem Norrington vor einigen Jahren für Hänssler Classic die Sinfonien Beethovens in einer vielgelobten Einspielung auf den Markt gebracht hat, widmet er sich jetzt Wolfgang Amadeus Mozart. Doch anders als bei Beethoven hat er sich hierbei auf die wichtigsten, die essentiellen Sinfonien beschränkt, die in sechs Alben herauskommen. Derzeit ist Halbzeit. Aufgenommen wurden sie im September 2006 beim Europäischen Musikfest Stuttgart. Die mehr als 20 Sinfonien spannen einen Bogen von seinen frühesten bis zu seinen letzten zehn und präsentieren die Palette seines Schaffens. Dabei wurden die unterschiedlichen sinfonischen Typen aus den Jahren einbezogen, in denen Mozart Sinfonien schrieb. Wie beim Radio- Sinfonieorchester Stuttgart üblich, wird die Spielweise der damaligen Zeit so authentisch wie möglich wiedergegeben und auch die Orchestergröße wird an die Erstaufführung angepasst. Das kleinste Orchester besteht dabei gerade einmal 18 Musikern! Die Tempi richten sich nach den neuesten Forschungserkenntnissen. Bogenstrich, Artikulation und Phrasierung werden sorgfältig studiert und ohne das Vibrato des 20. Jahrhunderts wiedergegeben. Bei den acht Mittagskonzerten saß das Publikum im engen Kreis um die Spieler und verlieh den Konzerten damit eine gewisse „Workshop-Atmosphäre“. Jede CD enthält eine Sinfonie aus der frühen, der mittleren und der späten Schaffensperiode. Nur selten erlebte Mozart "Riesenorchester" vom heute üblichen Format. Zuerst in Paris, dann in Wien fand er diese aber „magnifique“. Bei den letzten vier Sinfonien, die er für Prag und Wien schrieb steht deshalb statt dem kleinen „Werktagsorchester“ ein „Doppelorchester“ mit 24 Violinen und 16 Holzbläsern bereit. In Anlehnung an ein zeitgenössisches System wurden die piano-Passagen von der Hälfte der Musiker, die forte-Passagen von allen gespielt. Im ersten Album sind die Sinfonien 1, 25 und die Jupiter-Sinfonie zu hören, auf Album 2 die Sinfonien 12, 29 und 39 und auf dem Album 3 die Sinfonien 8, die Sinfonie nach der Posthorn-Serenade und 40.
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Norrington, Mozart Essentail Sinfonies
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Weihnachtsoratorium |
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Bach: Weihnachtsoratorium, Hybrid SACD, Doppel-CD, Nikolaus Harnoncourt, Sony BMG, 24,95 Euro
Es ist nicht das erste Mal, dass sich der große Dirigent Nikolaus Harnoncourt an Bachs Meisterwerk gemacht hat. Schon 1973 hat es der heute 78-jährige eingespielt. Der wichtigste Unterschied ist nicht die nach wie schlanker und runder musizierende Harnoncourt-Gründung Concentus Musicus, sondern der großartige (gemischte) Arnold Schönberg Chor, der die Wiener Sängerknaben der Einspielung vor 35 Jahren ersetzt. Dadurch erhalten die Chorsätze der neuen Einspielung eine deutlich dunklere Note. Doch auch die Solisten sind bei der Neueinspielung deutlich handverlesen: Christine Schäfer, die durch ihre Auftritte bei den diesjährigen Salzburger Festspielen Kritiker aus aller Welt begeisterte, führt die Riege an, bestens ergänzt durch den Bariton Christian Gerhaher, Bernada Fink als Mezzosopran und den Bass Gerald Finley. Die Aufnahme entstand begleitend zu Konzerten im Wiener Musikverein, die von der Wiener Presse euphorisch gefeiert wurden. Die herausragende Interpretation und der einzigartige Klang des Wiener Musikvereins wurden in optimaler Weise aufgenommen. Die CD erscheint in der limitierten Erstauflage als Hybrid Super Audio CD in einer Schmuck-Edition, der hochwertige Geschenkkarten mit weihnachtlichen Motiven beiliegen.
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Weihnachtsoratorium
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hr-sinfonieorchester, Haydn/Schostakowitsch |
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hr-Sinfonieorchester, László Fenyö · Violoncello, Grant Llewellyn · Dirigent, Haydn, 2.Cellokonzert/Schostakowotsch 1. Cellokonzert, im HR-Shop, 15 Euro
Das erste Konzert ist ein leicht zugängliches, klangschönes Werk der Wiener Klassik, entstanden Ende des 18. Jahrhunderts in der künstlerischen Abgeschiedenheit von Haydns langjähriger Tätigkeit am Hof des Fürsten Esterházy, das zweite ein hintersinniges, vielschichtiges Werk der Moderne, komponiert in der Mitte des 20. Jahrhunderts von dem im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehenden Schostakowitsch am Ende einer langen Zeit der Maßregelung und Verfolgung durch die stalinistische Kulturpolitik. Ein ungleiches Paar, das gleichwohl musikalisch einiges miteinander verbindet: vor allem die Liebe zu Witz, Ironie und Humor, eine Neigung, die das kompositorische Werk beider auf spezifische Weise prägte. Und für sie hat der Solocellist des hr-Sinfonieorchesters László Fenyö ein untrügliches Gespür. Sein Spiel legt alle musikalischen Raffinessen der beiden kontrastreichen Werke frei, feinfühlig wie dynamisch begleitet vom hr-Sinfonieorchester unter Grant Llewellyn.
In der »Welthauptstadt des Cellos« – wie Mstislaw Rostropowitsch Kronberg im Taunus einmal bezeichnete – hat László Fenyö die Eintrittskarte zur Celloelite erworben: 2004 gewann der Solocellist des hr-Sinfonieorchesters dort nicht nur den 1. Preis des Pablo- Casals-Wettbewerbs, die Jury verlieh ihm gleich auch noch den Sonderpreis für die beste Uraufführung des eigens für den Wettbewerb komponierten Variationswerkes von Graziane Finzi. In seiner Heimat Ungarn zählt er Fenyö bereits seit einiger Zeit zu den gefragtesten Solisten: Viele seiner Konzerte dort werden vom Rundfunk live gesendet. Mit fast allen wichtigen Orchestern Ungarns hat der 32-jährige Musiker zusammengearbeitet. Fenyö begann auch seine musikalische Ausbildung in Ungarn: Als 13-Jähriger bereits ging er an die Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest. später studierte er bei David Geringas in Lübeck. Zusätzlich erweiterten Meisterkurse seinen Horizont. Zurzeit ist der Nestor der Kammermusik Bernard Greenhouse sein musikalischer Mentor. Enge Zusammenarbeit verbindet ihn seit geraumer Zeit mit Krzysztof Penderecki. Fenyö spielt ein Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahre 1695. Grant Llewellyn ist dank seines Charismas, seiner Energie und Vielseitigkeit als Dirigent weltweit gefragt. Seit 2001 leitet Llewellyn die »Händel and Haydn Society«, Amerikas führendes Originalklang-Orchester, mit dem er als Barock- und Klassik-Interpet einen hervorragenden Ruf genießt. Seit 2005 ist er Chefdirigent des North Carolina Symphony Orchestras und feiert auch mit seinen Interpretationen romantischer, spätromantischer und moderner Literatur in den USA Erfolge.
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HR-Sinfonieorchester Cello-Konzerte
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Waldtraud Meier, Lieder |
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Waltraud Meier: Lieder, Farao, 15,50 Euro
Seit mehr als einer Generation ist Waltraud Meier weltweit ein gern gesehener Gast auf den Operbühnen. Mit "authentischem Einfühlen in die jeweilige Rolle", erreicht sie es dass "beim Publikum Substanzielles" ankommt. Doch darüber hinaus ist es ihre charismatische Darstellungskraft, ihr schauspielerisches Talent und die fast immer überzeigende ausgeklügelte Stimmtechnik. Immer und immer wieder sucht sie die Herausforderung, arbeitet an sich und versucht eine neue Gesangsrolle intuitiv zu begreifen. Erst wenn sie sich mit dem Lied, der Partie voll identifizieren kann, wenn sich die Grenzen zwischen Rolle und Ich verwischen, erst dann, so sagt die Künstlerin, wirkt die Darstellung überzeugend. In Joseph Breinl hat sie einen kongenialen Partner gefunden, dem Neues lernen, entwickeln und verfeinern gleichermaßen ein elementares Anliegen ist. Beiden geht es darum zu begreifen, was in der Musik geschrieben steht, was der Komponist wollte. "Wir sind Diener der Musik, keine Selbstdarsteller!" Auf der jetzt bei Farao erschienenen CD trägt sie bekannte Lieder von Schubert und Strauss vor, die Freunde ihrer Liederabende zwar meist schon kennen, jetzt aber auch daheim im Wohnzimmer anhören können.
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Meier, Lieder
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Ludwig van Beethoven Symphonie No. 3, de Billy |
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Beethoven, Symphony No. 3 “Eroica” · Egmont Overture · Coriolan Overture, Bertrand de Billy, RSO Wien, OehmsClassics, Hybrid SACD, 15,49 Euro Nicht jeder Dirigent achtet gerade beim Werk Beethovens auf die exakte Umsetzung der Tempoanweisungen, gerade seine Metronomangaben werden heute immer wieder in Frage gestellt. Bertrand de Billy ist deren Einhaltung hingegen sehr wichtig, da er glaubt nur so die wahren Form- und Gewichtsverhältnisse des Werks erhalten zu können. Beim ersten Satz von Beethovens Eroica seiner dritten Sinfonie gerät bei einem langsameren Tempo schnell die gesamte Satzkonstruktion in Schieflage, was bei vielen Taktmeistern dazu führte, willkürlich Beethovens Wiederholung der Exposition wegzulassen. So hören wir in der Aufnahme Bertrand de Billys Beethovens „Eroica“ so, wie es sich der Komponist vorgestellt hat. Sehr gelungen, wie wir finden. Ergänzt wird das Album durch Beethovens beiden „Helden“-Ouvertüren Egmont und Coriolan. Der 1965 in Paris geborene Bertrand de Billy ist seit September 2002 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des RSO Wien und war bis 2004 Vorgänger des künftigen Frankfurter Generalmusikdirektors Sebastian Weigle am Gran Teatre del Liceu in Barcelona.
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Beethoven Eroica
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Boyde, Brahms Sonaten |
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Andreas Boyde, Johannes Brahms, Complete works for Solo Piano 1, Oehms Classic, 12 Euro
Auch wenn sich sein Nachname durchaus so anhört, als stamme er aus England, ist Andreas Boyde kein Angelsachse sondern Sachse, wohnt aber seit geraumer Zeit in London, von wo ihn seine Konzerte als international gefragter Pianist der jungen Generation in alle Welt führen. Boyde studierte in Dresden bei Christa Holzweißig und Amadeus Webersinke und später in London bei James Gibb. Großen Einfluss übte sein Mentor und Förderer Malcolm Frager auf ihn aus. Boyde konzertierte mit namhaften Orchestern, unter anderem mit dem London Philharmonic Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Prague Radio Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem Bolshoi Symphony Orchestra, den London Mozart Players, dem Berliner Sinfonieorchester und der Dresdner Philharmonie. Neben den Standardwerken für Klavier aller Epochen widmet sich Boyde auch der zeitgenössischen Klaviermusik. Einen Schwerpunkt seines Repertoires bildet jedoch das Klavierwerk von Johannes Brahms. So war es nur folgerichtig, dass er dessen Werkzyklus nun zusammen mit dem WDR bei OehmsClassics einspielte. Den Anfang machen die beiden frühen Klaviersonaten Nr. 1 und 2, die ersten mit Werknummern versehenen Stücke des jungen Brahms. Das Scherzo op. 4 war - obwohl später ins Werkverzeichnis eingefügt - sogar schon vor den beiden Sonaten entstanden. Die Einspielung soll bis 2008 abgeschlossen sein. Mit Eleganz und seiner phänomenalen Technik behandelt Boyde "jeden Gedanken, jede thematische Variante, als seien sie pures Gold" schrieb der Kölner Stadt-Anzeiger.
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Andreas Boyde
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Kissin spielt Chopin in Verbier |
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Kissin Plays Chopin/Verbier Recital, Sony BMG, CD, 15 Euro
Schon im jungen Alter von zwölf Jahren machte 1984 ein Konzert im Saal des Moskauer Konservatoriums den jungen Pianisten auf einen Schlag international berühmt. Chopins Klavierkonzerte standen damals auf dem Programm und mit ihnen reüssierte er auch bei seinem Amerika-Debüt 1990 mit der New York Philharmonic unter Zubin Mehta. Heute ist der 35-jährige mit zahlreichen Schallplattenpreisen ausgezeichnet und verfügt über ein breites Repertoire. Doch immer wieder kehrt Kissin gerne zu Chopin zurück, denn dessen Musik war für ihn "schon als Kind eine Herzensangelegenheit", bestätigt der Künstler. Nach den Balladen, den Mallorquiner Préludes op. 28 und Sonaten, Mazurken und Nocturnes aus den bisherigen fünf Chopin- Recitals bei RCA, spielt Kissin jetzt Chopins vier Impromptus und vier große Polonaisen ein. Ein Mitschnitt vom Verbier Festival 2004. In den zwischen 1834 und 1842 entstandenen Impromptus und das Fantasie-Impromptu op. 66 knüpft Chopin mit arabesker Leichtigkeit und virtuoser Eleganz an die von Schubert geprägte Gattung an. Von Chopins zehn Polonaisen hat Kissin immer wieder den Opus 44 im Programm, schlägt jetzt aber den Bogen von den beiden früheren Polonaisen op. 26 zur berühmten Polonaise op. 53, die als "Ritterpolonaise" gewaltige Crescendi, brillantes Passagenwerk und strahlenden Schwung bietet.
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Kissin in Verbier
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Trekel, Schumann-Lieder nach Heine-Texten |
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Robert Schumann, Lieder nach Texten von Heinrich Heine: Dichterliebe op. 48, Liederkreis op. 24, Fünf Lieder: Dein Angesicht op. 127/2, Die beiden Grenadiere op. 49/1, Die feindlichen Brüder op. 49/2, Belsazar op. 57, Abends am Strande op. 45/3, Roman Trekel, Bariton, Oliver Pohl, Klavier
Es ist noch gar nicht so lang her, da hat mit Christian Gerhaher einer der Titanen des jungen deutschen Liedgesangs Schumanns Dichterliebe mit seinem Klavierpartner Gerold Huber eingespielt. Wie so viele der anderen Aufnahmen des Ausnahmemusikers ein interpretatorisches Highlight. Da war es schwierig gegenzuhalten. Doch Roman Trekel, Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper und gern gesehener Gast auf dem Grünen Hügel in Bayreuth, hat es zusammen mit Oliver Pohl am Flügel geschafft, pünktlich zum Schumann-Jahr 2006, eine zumindest ebenbürtige Interpretation dessen Vertonung von Heines Dichtungen als Chiffre des modernen Weltschmerzes auf den deutschen Markt zu bringen. Für Roman Trekel war dies offenbar eine Herzensangelegenheit, denn auch die anderen bei Oehms Classics eingespielten Alben, wie Die Schöne Magelone von Brahms, die er zusammen mit Bruno Ganz und Oliver Pohl 2004 eingespielt hat und Schuberts Schöne Müllerin aus dem letzten Jahr belegen, dass Trekel nicht nur auf der Opernbühne eine ausgezeichnete Figur macht. Doch Achtung, wenn Sie in eines seiner Konzerte gehen: Roman Trekels Gesang ist alles andere als trocken.
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Roman Trekel
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Rilke-Projekt -Überfliessende Himmel, Volume 3 |
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Rilke-Projekt -Überfließende Himmel, Volume 3 Rilke-Projekt Rilke, die Dritte. Mit einem abschließenden dritten Album wird das erfolgreiche Projekt jetzt vervollständigt. Leider müssen wir auf die begleitende Tournee, die in Frankfurt für den März angekündigt war, noch bis November warten, doch können sich Fans des Dichters, der wie kaum ein anderer polarisiert, schon auf das Album freuen. Richard Schönherz und Angelica Fleer haben auch diesmal die Musik komponiert, die sich wie ein esoterisch-musikalischer Klangteppich sanft ins Ohr schmeichelt und den Schauspielern und Sängern genügende Raum lässt, ihren Rilke vorzutragen. Mit Jürgen Prochnow, Ben Becker. Katja Riemann, Heino Ferch, Wolfgang Niedecken, Sir Peter Ustinov, Xavier Naidoo hat man wieder einmal eine gute Auswahl getroffen und mit Vesselina Kasarova diesmal sogar eine der großen Sängerinnen für das Projekt gewinnen können.
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RILKE Projekt Rilke-Projekt, Überfliessende Himmel
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Wagner, Rheingold |
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Richard Wagner, Rheingold, Hamburgische Staatsoper, Simone Young, Oehms Classics,
Mit großem Applaus wurde die Produktion des Rheingold in der Regie von Claus Guth an der Staatsoper Hamburg angenommen. In der Rolle des Wotan herrausragend Falk Struckmann. Doch auch die anderen Partien sind mit Sängern wie Wolfgang Koch und Tigran Martirossian gut besetzt. Damit ist der neue RING-Zyklus in Hamburg eröffnet. Rechtzeitig zur Premiere des zweiten Abends von Wagners Tetralogie im Hamburger Opernhaus veröffentlichte OehmsClassics nun das Tondokument der Rheingold- Produktion auf CD. Das umfangreiche Booklet gibt auch einen optischen Eindruck der Hamburger Produktion mit vierfarbigen Szenenfotos. Nicht zuletzt ist auch das vollständige Libretto auf Deutsch und Englisch enthalten.
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Das Rheingold
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Dukas, Ariane et Barbe-Bleue |
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Paul Dukas: Ariane et Barbe-Bleue, Deborah Polaski / Bertrand De Billy, 2 CDs, Oehms Classics, 25,99 Euro
Eine Opernrarität in Spitzenbesetzung bringt Bertrand de Billy, den wir in der kommenden Saison auch in der Oper Frankfurt hören können mit einer Oper, die in diesem Jahr die Frankfurter Kritiker und das Publikum beeindruckte: "Ariane et Barbe-Bleue". Einer der großen Literaten des Symbolismus – Maurice Maeterlinck – schrieb das Libretto dazu und Paul Dukas verfertigte daraus eine dreiaktige Oper, die, 1907 in Paris uraufgeführt, zu seinem Hauptwerk werden sollte. In dieser Einspielung der Oper ist eine Sängerbesetzung zu hören, die für dieses Werk konkurrenzlos sein dürfte. Deborah Polaski, die in der weiblichen Titelrolle brilliert können Fans im Juni noch bei einem der Liederabende der Oper Frankfurt erleben. Für die zweite Titelrolle des Blaubarts hat de Billy den koreansichen Bassisten Kwangchul Youn gewinnen können. In weiteren Rollen begeistern Jane Hanschel als Arianes Amme La Nourrice. Stella Grigorian ist - wie in Frankfurt - auch in dieser hörenswerten Einspielung als Bellangere zu hören.
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Ariane et Barbe-Bleu
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Mathis der Maler |
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Hindemith, Mathis der Maler, Oehms Classics, 24,99 Euro
Die erste Opern-Neuproduktion unter der Leitung der neuen Intendantin der Staatsoper Hamburg und GMD des Philharmonischen Staatsorchesters, Simone Young geriet ihr als Triumph, denn Hindemiths Mathis der Maler erfordert auch von einem großen Opernhaus wie Hamburg alle Ressourcen. Grund dafür, das die zentrale Oper des gebürtigen Hanauers so selten auf dem Spielplan steht. Auch als CD-Album ist sie eine echte Rarität im Vergleich zu der Vielzahl von Einspielungen der „Mathis“-Sinfonie. OehmsClassics hat das Verdienst nun als Gesamteinspielung den Mitschnitt der Hamburger Premiere vom 25. September 2005 mit Falk Struckmann in der Rolle des Mathis auf den Markt zu bringen. Schon mit 19 war Hindemith Erster Konzertmeister der Frankfurter Oper, aber auch als Kammermusiker trat er immer wieder auf. Als Komponist etablierte er sich zunächst auf den Festen zeitgenössischer Musik in Donaueschingen und Baden-Baden als Bürgerschreck, der sein enormes handwerkliches Können ganz in den Dienst der Sache des musikalischen Fortschritts stellte. Nähere Informationen
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Mathis der Maler
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Händel, Alcina |
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Georg Friedrich Händel, Alcina, Bolton/Harteros/Kasrova etc., Farao, SACD, 39,50 Euro
Eine der schönsten Opern Händels ist jetzt endlich in einer die Händel-Fans rundum befriedigenden Aufnahme auf dem Markt. Ein Glück, dass sie Bayrischen Staatsoper ihre gelungensten Aufführungen oft von den Profis des kleinen Klassik-Labels Farao live in SACD-Qualität mitschneiden lässt. Auch diesmal ist unter der Leitung Ivor Boltons, der schon als junger Mann seine Liebe zu der Barockmusik fand und im Laufe der Zeit einige Händel-Opern auf die Bühne brachte, ein Glücksgriff gelungen, der sich an Qualität und Niveau kaum steigern lässt. Dass dies gelungen ist, obwohl auf die Orchestrierung mit Originalinstrumenten verzichtet wurde, spricht für Bolton. Trotz der immer etwas kritischen Live-Atmosphäre präsentiert sich das Album in sehr ausgewogener Form. Das Orchester spielt den Händel ausgesprochen frisch und spritzig und zeigt, dass Barockmusik keineswegs verstaubt, sondern ausgesprochen modern daherkommen kann. Bolton ist damit Wegweisendes gelungen. Das Sängerensemble, allen voran die großartige Vesselina Kasarova, aber auch Anja Harteros liefern eine rundum überzeugende Aufführung ab, der die Liveatmosphäre anzumerken ist, ohne dass sie störend wirkt. Händel fordert seine Sänger mit der ständig fortgetriebene Handlung, die stellenweise ein atemloses Tempo erreicht. Eine Aufführung, die den Zuhörer sicherlich ebenso packen wird, wie den Zuschauer in der Oper. Ein Top für Technik-Freaks mit hochwertigen CD-Spielern ist die SACD-Ausstattung, doch auch als normale CD abgespielt ist die 3 CD-Aufnahme immer noch ein Genuss.
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Alcina
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Haydn, Andromeda und Perseus |
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Johann Michael Haydn: Andromeda und Perseus, Reinhard Goebel , Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, VokalEnsemble Köln, Oehms Classics, 2 CDs
Hans Jancik widmete ihm vor einem halben Jahrhundert eine Biografie mit dem Titel "Michael Haydn. Ein vergessener Meister". Dem muss man leider zustimmen, denn der jüngere Bruder Josephs hat heutzutage Schwierigkeiten aus dem übermächtigen Schatten seines Bruders zu treten. Dabei war er einst als langjähriger Hofkomponist an der erzbischöflichen Residenz in Salzburg, als Freund Mozarts, der viel auf sein Werk hielt und als Lehrer von Musikern wie Carl Maria von Weber eine angesehene Persönlichkeit im kompositorischen Österreich. Leider hat er allerdings - anders als der Bruder - überwiegend geistliche Werke verfasst, darunter in ihrer kompositorischen Vielschichtigkeit beeindruckende Chorwerke. Doch es waren nicht nur geistliche Werke. Jetzt hat sich der Originalklang-Pionier Reinhard Goebel seiner angenommen. Nachdem Goebel seine Arbeit mit Musica Antiqua Köln offiziell für beendet erklärt hat, tritt er bei dem neuen Album als Dirigent eines modernen Sinfonieorchesters auf. Doch bedeutet die Abkehr vom Originalklang auf alten Instrumenten für ihn keine Beschränkung auf das Standardrepertoire. In seiner ersten Operneinspielung befasst er sich mit einem späten Spross der italienischen Oper des 18. Jahrhunderts. Michael Haydns selten zu hörende Oper „Andromeda und Perseus“ aus dem Jahre 1787 wird zum ersten Mal in der historischen deutschen Fassung des Librettos eingespielt, wie Haydn sie in der Originalpartitur fasste. Die unerhört virtuosen Gesangsteile werden durch moderne Zwischentexte miteinander verbunden, die stringent durch die Handlung führen.
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Andromeda und Perseus
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John Treleaven A Wagner Portrait |
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John Treleaven / Ivan Anguélov / Slovak Radio Symphony Orchestra: A Wagner Portrait, Oehms Classics, 9,99 Euro
Er gehört derzeit zur Spitze des Klubs von gefragten Heldentenören. Als Tristan, Lohengrin, Stolzing, Siegfried – meist überzeugt er durch lyrische und klangliche Qualität und Durchsetzungskraft bei anspruchsvollen Heldenpartien. Treleaven ließt sich und seiner Stimme Zeit und vermied, allzu früh die strapaziösen Wagner-Heldenrollen zu singen. Heute hat er auf der Bühne die konditionelle Verfassung, immer Kontrolle über Phrasierung und Gestaltung zu behalten. Seine Entdeckung klingt fast wie ein Märchen: Marjory Fogg, eine pensionierte Pianistin, die schon viele berühmte Sänger begleitet hatte, hörte den jungen John beim Baden an der Küste seiner Heimat in Cornwall ein paar Melodien trällern. Sie lud ihn zum Tee ein und bot ihm an, gemeinsam einige Lieder einzustudieren. Ein unglaubliches Angebot für den großen, starken jungen Kerl, der gerade eine Stelle als Staatsbeamter für die Royal Navy angetreten hatte. Treleaven arbeitete mit der alten Dame, bis sie ihn mit der Idee überraschte, er solle sich für einen Studienplatz am London College of Music bewerben. Schon als Junge hatte Treleaven die Schallplattensammlung seiner Mutter gehört. Die Großmutter hatte Spaß am Singen und der Enkel sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Kirchenchor. Marjory Fogg kannte William Lloyd Webber, den Direktor des Londoner College of Music Vater von Andrew Lloyd Webber und bat sie ihn, sich das Nachwuchstalent einmal anzuhören. Webber war beeindruckt und stellte John sofort einen Ausbildungsplatz an seinem Institut zur Verfügung. Alles Weitere ergab sich fast wie von selbst: Die English National Opera rief ihn 1977 als Einspringer nach Liverpool. Der neue Intendant der Welsh National Opera in Cardiff offerierte ihm daraufhin einen Dreijahresvertrag, Treleavens erster Festvertrag. Sein Debüt an Covent Garden folgte 1979. Treleaven besitzt eine Tenorstimme mit festem baritonalen Fundament, wobei er sowohl über lyrische Phrasierungsfähigkeit und eine blendende Höhe verfügt. Seine Rollen-Auffassung und -Interpretation zeichnen sich durch große Emotionalität aus, die eine besondere Stärke seines Vortrags ist. Der Künstler liebt die deutsche Sprache und kann sich mit Wagners hochpoetischen Texten voll identifizieren. Dass er jedes Wort, das er gesanglich interpretiert, seinem tiefsten Sinn nach versteht, ist unüberhörbar. Für seine Liebe zu Wagner spricht auch die Tatsache, dass er vor seinem 40. Lebensjahr keine großen Partien dieses Komponisten singen wollte, um sicher zu gehen, sie ohne stimmliche Gefährdung bewältigen zu können. Erst nachdem er sich durch das ganze italienische, französische, slawische, englische und leichtere deutsche Fach gesungen hatte, stieg er langsam mit Erik, Lohengrin und Stolzing ins schwere Wagner-Fach ein. Jetzt kann er gerade Tannhäuser – „den letzten Berg“, wie er selbst sagt – mit ganzer Konzentration auf den Ausdruck singen. In aller Bescheidenheit bekennt der umjubelte Heldentenor: „Ich fühle mich geehrt und glücklich, unter jenen Leuten zu sein, die Wagners Werke wiedergeben dürfen!“ Auf der CD bei Ohems Classics bietet Treleaven einen zwar nicht umreißenden aber durchaus hörenswerten Querschnitt durch Wagners Werk - vom Lohengrin über die Rienzi bis zum Parsifal. Im Dezember 2006 wird er als Pedro in Eugen d'Alberts Tiefland zusammen mit Michaela Schuster und Lucio Gallo wieder auf der Bühne der Oper Frankfurt stehen.
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John Treleaven
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Natalie Dessay, The Miracle of the Voice |
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Natalie Dessay, The Best of - The Miracle of the Voice, EMI Classics, 19,99 Euro
Als Natalie Dessay vor 15 Jahren den Internationalen Mozart-Wettbewerb in Wien gewann, war das für sie der künstlerische Durchbruch: In Mozart- und Strauss-Partien feierte sie Erfolge an führenden Opernbühnen Europas. Auf den größten Bühnen der Welt hat sie sich inzwischen als eine der bedeutendsten Koloratursopranistinnen unserer Zeit etabliert. Dabei widmet sie sich konsequent der französischen Oper des 19.Jahrhunderts, wie der Rolle der Olympia in Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“, die so etwas wie ihr Markenzeichen wurde. 2002 hat sie in Lausanne ihr Repertoire auf alle drei weiblichen Rollen dieses Werkes ausgedehnt – eine Herausforderung, die für die beachtliche Erweiterung des vokalen und dramatischen Spektrums der Künstlerin bezeichnend ist. Mehrfach erhielt sie einen Victoire de la Musique, den französischen Grammy als „Beste Opernsängerin des Jahres”. Jetzt hat EMI Highlights aus ihrer kontrastreichen Diskografie auf einer Doppel-CD veröffentlicht, bei der sie Arien aus Opern von Delibes, Offenbach, Gounod, Donizetti, Mozart, Händel und Strauss zum Besten gibt.
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Natalie Dessay
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Verdi, La Traviata |
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Giuseppe Verdi, La Traviata, Anja Harteros, Piotr Beczala, Paolo Gavanelli, Bayerisches Staatsorchester & Chor, Zubin Mehta, Farao, SACD-Hybrid, 26,99 Euro
Kann man nach der fulminanten La Traviata bei den Salzburger Festspielen, die Anna Netrebko und Rolando Villazon endgültig aus dem Kreis der Opernfreunde ins breite Publikum katapultierte und die von der Deutschen Grammophon in Auszügen, Gesamtausgabe und DVD seit Weihnachten 2005 breit unters Volk gestreut wurde, noch Erfolg mit einer neuen La Traviata-Einspielung erzielen, zumal wenn man als kleines Lable mit der Allgemeinheit unbekannteren Künstlern agieren muss? Ja, man kann.
Farao bringt schon seit einigen Jahren - zusammen mit der Bayerischen Staatsoper, was sicherlich hilfreich ist - Operneinspielungen heraus, die durch ihre besondere Qualität auch dann begeistern, wenn die ganz großen allgemeinbekannten Namen fehlen. Ein besonderes Extra ist sicherlich eine Spezialisierung, die sie mit dem niederländischen Lable PentaTone teilt: die Alben kommen generell in der wesentlich filigraneren SACD-Technik als Hybrid-Alben auf den Markt. Damit kann der "normale" Hörer weiterhin seinen CD-Spieler verwenden, während der Genießer mit SACD-Player (gute Geräte ab 600 Euro) und adäquater Surround-Boxenausstattung sich mit dem Album quasi unters Ensemble mischen und - wie hier in der Liveaufnahme aus der Staatsoper - jegliche Feinheiten und auch Unsauberheiten registrieren kann. Doch Unsauberheiten leisten sich die fantastische junge Anja Harteros und der agile polnische Tenor Piotr Beczala nicht. Viele erinnern sich noch an den eindrucksvollen Auftritt des Tenors als Werther in Frankfurt, wo er nicht nur von uns und dem Frankfurter Publikum frenetisch bejubelt wurde. "Auch hier zeigt das Frankfurter Haus wieder Weltklasseniveau. Piotr Beczala ist sicherlich zurzeit einer der besten Vertreter seines Fachs. Eine gut sitzende Stimme mit schönem Timbre und großer Flexibilität sowie Ausdruckskraft zeichnet ihn aus, auch beherrscht er perfekt die notwendige musikalische Phrasierung für diese delikate Partie. "jubelte damals www.klassik.com. Für ihn ist es schon die zweite große La Traviata Einspielung nach der DVD der Züricher Flimm-Inszenierung mit Eva Mei und Thomas Hampson. Für eine Liveaufnahme ist das Album bemerkenswert klar und von unverfälschtem Klang. Dazu hört man mit Anja Harteros eine grosstimmige Traviata, die lediglich am Ende des ersten Aktes etwas mit kontrollierten Schärfen kämpft. Ansonsten braucht diese Violetta an Wärme, Intensität und Stimmpracht keinen Vergleich mit anderen Künstlerinnen scheuen muss. Daneben fällt Piotr Beczala kaum ab und Gavanelli beeindruckt mit bewährt sonoren, weichen und kraftvollen Kantilen. Zubin Mehta ist ein umsichtiger Begleiter. Sicher mehr als ein Abschiedsgeschenk für den aus München scheidenden Mehta, ist die Liveaufnahme mehr als nur eine Ergänzung in der umfangreichen La Traviata-Sammlung
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La Traviata
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Wager, Der Fliegende Holländer, Pariser Urfassung |
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Wager, Der Fliegende Holländer, Pariser Urfassung Es ist schon etwas ungewohnt, was einem da aus dem neuen BMG-Album entgegenlacht: Wagners erste Version des Fliegenden Holländer spielt nämlich noch nicht an der norwegischen Küste, sondern im rauen Schottland. Lange hat es gedauert, jetzt hat der Dirigent Bruno Weil diese „Urfassung“ zum ersten Mal mit seiner Cappella Coloniensis auf CD eingespielt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein sehr direkter, ruppiger zupackender Holländer.
Wagner zählte zu den Komponisten, die ihre Werke gerne noch einmal überarbeiteten. Sein Holländer und der Tannhäuser sind wichtige Beispiele dafür. Wie beim Tannhäuser kam die Urfassung des Holländers nie zur Aufführung, da Wagner sie bereits vor der Uraufführung überarbeitet hatte. Was damals als Wille des Komponisten gewertet wurde, hat sich in der heutigen Vielfalt geändert. Insofern kommen wir auch zu neuen Erkenntnissen aus den alternativen Versionen. Schon 1983 wurde der Fliegende Holländer in seiner Urfassung aufgelegt und mehrfach aufgeführt. Wagner hatte die Oper als einen Einakter mit drei Aufzügen angelegt. Wagner, der als Provinzkapellmeister 1839 nach Paris kam, erhoffte aus der dortigen Aufführungspraxis, die gerne statt eines großen Werkes mehrere kleine Opern aufzuführen und miteinander zu kombinieren, einen Erfolg für sich und bediente sich nach Rücksprache mit Heinrich Heine eines Fragments aus dessen Die Memoiren des Herren von Schnabelewopski.
Die Schärfe und zuweilen auch Rauheit der historischen Instrumente, besonders in Holz und Blech, vermögen einen angemessenen Eindruck der ungeheuren Kühnheit dieser Oper zu geben. Hat man sich einmal an das ungewohnte Klangbild gewöhnt, scheint es keine Alternative dazu zu geben. Leider sind die Sänger nicht durchweg auf dem Niveau des Orchesters. Jörg Dürmüllers nobler Tenor als Steuermann ist durchaus überzeugend, während Terje Stensvold, der sonst oft als glänzender Bariton begeistert, trotz seiner beachtlichen Stimme sich oft Intonationsunsicherheiten und schlechte Textversändlichkeit erlaubt. Schade, denn eigentlich kann man die Einspielung mit dem hervorragenden Orchester und Originalinstrumenten nicht hoch genug loben.
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CD Der fliegende Holländer
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Clapton Complete |
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Eric Clapton zählt zweifelsohne zu den ganz großen Ikonen des Rock: Als gehuldigter Gitarrenvirtuose und Mitbegründer von Supergroups wie Cream oder Blind Faith ist Clapton der einzige Musiker, der gleich dreifach in der Rock And Roll Hall Of Fame vertreten ist. Mit Complete Clapton erscheint jetzt erstmals eine Zusammenstellung, die alle Karrierephasen Claptons abdeckt: Von ersten Erfolgen mit Cream wie „I Feel Free“ oder „White Room“, über Blind Faith oder Derek & the Dominos („Layla“), bis zu Solo-Erfolgen wie „I Shot The Sheriff“, „My Father’s Eyes“, „Wonderful Tonight“, „Tears In Heaven“ und Titeln des letzten, mit J.J. Cale aufgenommenen Albums, The Road To Escondido enthält Complete Clapton 36 Rock-Klassiker auf 2 CDs. Es ist das erste Greatest Hits-Album, das die Erfolge aus der Zeit bei Polydor mit denen unter Warner vereint. So ergibt sich ein Querschnitt von Rockmusik auf höchstem Niveau aus fünf Jahrzehnten. Zugleich darf man gespannt sein, welche Einblicke die Autobiographie Claptons bei Kiepenheuer & Witsch, in das turbulente Leben des Musikers geben wird, dessen Karriere wie kaum eine andere von schweren Tiefen und Schicksalsschlägen überschattet wurde.
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Eric Clapton Complete
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The Biggest Bang |
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Rolling Stones, The Biggest Bang, 4 DVDs, Universal Music, 43.95 Euro
2005 begannen die Rolling Stones die bis dahin aufwendigste und größte Tour ihrer mehr als 40jährigen Bandgeschichte und stellten, was etwa Größe der Bühnen und Aufmachung der Shows betrifft, selbst die Superlativen der vorangegangenen Tourneen in den Schatten. Mit einem Einspielergebnis von fast einer halben Milliarde(!) Dollar ist die "A Bigger Bang"-Tour schon jetzt die erfolgreichste Rock-Tournee aller Zeiten und wird auch in 2007 mit einigen Konzerten in Europa fortgeführt. Einer solchen Größenordnung kann eine einzelne DVD nicht gerecht werden, weswegen der nun erscheinende Tourmitschnitt The Biggest Bang als Box mit 4 DVDs erscheint. The Biggest Bang enthält die zwei kompletten Konzerte aus Austin,Texas und Rio De Janeiro, bei dem mehr als eine Million Fans am berühmten Strand von Copacabana dabei waren, sowie Höhepunkte der Shows aus Japan, Argentinien und China, wo die Stones zum ersten Mal in ihrer Karriere spielen durften. Neben zahlreichen Klassikern wie "Sympathy For The Devil", "Start Me Up" oder "Satisfaction" enthält The Biggest Bang auch einige bisher nie auf CD oder DVD erschienene Live- und Coverversionen wie "Night Time Is The Right Time" oder "Get Up, Stand Up". Prominente Unterstützung erhalten die Stones durch Gastaufritte u.a. von Bonnie Raitt, Dave Matthews oder Eddie Vedder von Pearl Jam.
Abgerundet wird die DVD-Box durch diverse Aufnahmen hinter den Kulissen und dem Auftritt während des Super Bowl Finales 2006. Mit mehr als 55 Songs, einer Gesamtspielzeit von über 7 Stunden, und einer hochwertigen Verpackung inkl. Booklet mit Bildern der Tour, lässt The Biggest Bang nicht nur die Herzen der Fans höher schlagen, sondern bietet einen perfekten Vorgeschmack auf die Deutschland-Konzerte der Rolling Stones im Sommer 2007.
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The Biggest Bang
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Travelling Willburys, Collection |
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Travelling Wilburys, The Collection (Digipak 2 CDs & DVD, Rhino/Warner, 21,99 Euro Sie kennen die Travelling Wilburys nicht? Das ist absolut verzeihbar, wenn Sie ein Teen oder Twen sind, sonst wird es schon kritisch, denn was sich anhört wie die amerikanische Fraktion der Zillertaler Schürzenjäger, ist eine All-Star-Group des America-Sounds und hinter Lucky, Nelson und Lefty Wilbury versteckt sich niemand anderes als Bob Dylan und die verstorbenen George Harrison und Roy Orbison. Knapp zwanzig Jahre ist es her, dass sich fünf der besten Songwriter und Musiker zusammen taten um gemeinsam zu spielen: Neben den Genanten war noch Tom Petty und Jeff Lynne, der öffentlichkeitsscheue Songwriter der meisten Lieder des Electric Light Orchestra dabei. Als THE TRAVELING WILBURYS legten sie mit lässiger Hand gleich mehrere Top-10-Hits hin und veröffentlichten zwei Alben, die bald Kultstatus erlangten. Schon seit zehn Jahren sind die beiden Alben vergriffen. Jetzt hat Warner Music Germany, Rhino und Wilbury Records das definitive TRAVELING WILBURY-Paket: The Traveling Wilburys Collection auf den Markt gebracht. Darin enthalten sind nicht nur remasterte Versionen der beiden Alben sondern auch seltene B-Seiten und zwei unveröffentlichte Songs. Das Paket enthält neben den beiden CDs eine DVD, die eine liebevoll zusammengestellte Dokumentation, die fünf Videoclips und bislang unveröffentlichtes Material enthält. Sie ist als Standard Version im Digipak mit 2 CDs, DVD und 16 seitigem Booklet und als limitierte Deluxe Edition in einer aufwändigen Verpackung mit einem speziellem 40-seitigen Booklet, Original-Liner-Notes und vielen Fotos und Postkarten. Sicherlich nicht nur für alte Fans ein gehobener Schatz der Rockmusik mit zeitlosen Songs.
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Travelling Wilburys
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Leoni, L'Oracolo Bach in Havana
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