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Tiempo Libre, Bach in Havana, Sony, ASIN B001V732WY
Bachs Werke einmal anders. Hier in Kombination mit afrokubanischer Musik. Tiempo Libre bringt mit Timba-Performances einen tanzfreudigen Mix aus Latin Jazz und Son-Rhythmen, so verarbeitet das Septett die alten Themen von Johann Sebastian Bach zu einem launigen Sommer-Album. Die in Miami ansässige kubanische Band war bereits zwei Mal für den Grammy nominiert und verbindet mit dem neuen Album beide Welten ihrer Kindheit und Jugend in Kuba: die Kompositionen von Bach, die sie tagsüber am „La ENA“ in Havanna studierten, sowie den Rhythmus der afro-kubanischen Musik, die sie nachts in den Clubs spielten und die an der Schule aber verboten war. Als Gastmusiker sind der kubanische Jazz-Saxophonist und -Klarinettist Paquito D’Rivera und der Saxophonist Yosvany Terry zu hören. In den Arrangements von Jorge Gomez hat sie sich jetzt der Barockklängen des Leipziger Thomaskantors angenommen. Dabei verbindet die Band die Klassikthemen recht frech und ungezwungen mit ihrer eigenen Musik, dass etwas ganz Neues daraus entsteht. Das Minuett in G-Dur wird von Joaquín "El Kid" Díaz mit Rumba- Rhythmen gesungen und vom Saxophon kongenial begleitet. Gelungen auch die Cello Suite No. 1 zum "Baqueto Con Bajo" oder "Tu Conga Bach" als Einstieg nach der Fuge in c-Moll aus dem Wohltemeperierten Klavier. Mal kommt die Band instrumental daher, dann wieder mit Gesang. Aich das "Kyrie" aus der Messe in b-Moll meistert Tiempo Libre und geht nach dem Eingangschor über ein Klaviersolo zum Batá über und spielt so ein Stück, dass Lust auf mehr macht.
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Bach in Havana
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Tokarev: Romanssiche Klavierkonzerte Bruckner, 8. Sinfonie, Young
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