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Stieg Larsson, Verblendung, Heyne TB, ISBN 3453432452, 9,95 Euro
Wer den frühen Mankell liebt, den späten Haakan Nesser mit seinen Geschichten nach van Veeteren verschlungen hat, der wird den schwedischen Experten für Rechtsradikale mögen. Leider ist Larsson 2004 vor der Veröffentlichung seines ersten Buchs an einem Herzinfarkt verstorben und gilt in Schweden schon jetzt als Legende. Jetzt kommt die Verfilmung der Millenium-Trilogie auch in die deutschen Kinos und ist superspannend. Worum geht es: Der Enthüllungjournalist Mikael soll sich in die Historie der nordschwedischen Großfamilie Vanger einarbeiten und herausfinden, was vor mehreren Jahrzehnten geschah. Die damals 16-jährige Harriet Vanger verschwand aus einem klassischen Agatha-Christie-Setting: beim Familientreffen auf einer Insel, von der keiner weg konnte. Aber wer ist der Mörder - falls es überhaupt einen gibt? Je mehr sich Mikael in die Familiengeschichte einarbeitet, um so mehr Wahnsinn deckt er auf. Die Aufklärung, an der auch die schrille Lisbeth Salander am Computer mitwirkt, ist am Anfang so spannend wie am Ende und man kann sich erst mal gut in die genial verzweigte Story einlesen.
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Larsson, Verblendung
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Köstering, Goetheruh Larsson, Verdammnis
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