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Ignacio Ramonet, Fidel Castro. Mein Leben, Rotbuch Verlag, 2008, ISBN 3867890382, 29,90 Euro
Der Spanier Ignacio Ramonet war von 1991 bis 2008 Chefredakteur der französischen Monatszeitung »Le Monde diplomatique« und ist Professor für Theorie der audiovisuellen Kommunikation an der Universität Denis Diderot in Paris. Er ist Autor zahlreicher Publikationen ist Mitbegründer und Ehrenpräsident von Attac und einer der Organisatoren des Weltsozialforums. Bisher hat Fidel Castro einen echten Einblick in sein Leben abseits vom heroisierenden Personenkult meist verwehrt. Jetzt, gegen Ende seines bewegten Lebens hat er nun Ramonet seine eigene, persönliche Geschichte erzählt. Der erste sozialistische Regierungschef in der westlichen Hemisphäre berichtet dabei unter anderem von seiner Kindheit und enthüllt unbekannte Fakten zur Geschichte seines Landes. Aber auch heikle und kritische Themen werden behandelt: Demokratie und Menschenrechte, die Verhaftung von Oppositionellen und die Todesstrafe für Dissidenten. Ignacio Ramonets Aufzeichnungen der intensiven Gespräche und Interviews sind ein Meilenstein in der Auseinandersetzung mit Fidel Castro. Sie sind sowohl die Autobiografie und das politische Testament des »Comandante en Jefe« als auch ein spannender und aufwühlender Beitrag zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Revolution.
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Parini, Ein russischer Sommer Seifert, Tief in Deutschland
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