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Freitag, 13. April 2012 - 17:53 Uhr
Tolkien, Das Große Hobbit-Buch

DAS Buch für alle Hobbitologen und solche, die es werden wollen: Tolkiens "Hobbit" in der großen kommentierten Ausgabe
mit dem kompletten Text, Hintergründen aus dem Tolkien-Legendarium und reichem Bildmaterial. Alles gekonnt aufbereitet und kommentiert von Tolkien-Forscher Douglas A. Anderson. 75 Jahre nach dem ersten Erscheinen liegt Andersons historisch-kritische Ausgabe jetzt zum ersten Mal auf Deutsch vor. Ein Meilenstein, der die zahlreichen literarischen Einflüsse der vielschichtigen Erzählung offenlegt, Personen, Schauplätze und Gegenstände erklärt und den visionären Autor gleichsam bei der Arbeit zeigt. Es enthält die Originalkarten und Farbtafeln, den Volltext mit "Die Fahrt zum Erebor" und vieles mehr und macht so daraus ein regelrechtes Tolkien-Handbuch! Genau die richtige Einstimmung auf Peter Jacksons Hobbit-Verfilmung, die rechtzeitig zu Weihnachten in die deutschen Kinos kommt.

John Ronald Reuel Tolkien, Douglas A. Anderson, Das Große Hobbit-Buch: Der komplette Text mit Kommentaren und Bildern, Klett-Cotta-Verlag, ISBN 9783608937145, 29,95 €

Dienstag, 20. März 2012 - 17:45 Uhr
Mácha, Mai

Der im Jahr 1836 schon jung mit 26 Jahren verstorbene Karel Hynek Macha war einer der Hauptvertreter der tschechischen Romantik. Er schrieb Gedichte, Romane und Versepen. Sein Hauptwerk "Mai" erschien im Jahr seines Todes.

Es war spät Abend erster Mai abends der Mai war Liebeszeit. Mit diesen Worten beginnt das Kurzepos über Liebe und Tod des tschechischen Romantikers Karel Hynek Mácha. Ein Räuberhauptmann wird hingerichtet, weil er die Verführung seiner Geliebten gerächt hat. In eindrucksvollen Bildern verabschiedet er sich von der Erde. Das Kurzepos Mai ist nicht nur eines der wichtigsten Werke der Romantik, es diente auch wegen seines avantgardistischen Bilderreichtums den tschechischen Surrealisten als Vorbild. Endlich erscheint es in einer eigenständigen Ausgabe zweisprachig mit einer neuen, lautmalerischen Übersetzung des österreichisch-tschechischen Dichters Ond ej Cikán.

Karel Hynek Macha, Mai, Labor Verlag, ISBN 9783902800046, 19,95 €

Montag, 19. März 2012 - 12:02 Uhr
Williams, Traumjäger und Goldpfote

Dem 55-jährigen Kalifornier Tad Williams ist mit Traumjäger und Goldpfote einer der schönsten Katzenromane aller Zeiten gelungen. In seinem ersten Fantasyroman, der jetzt bei Klett-Cotta im Hardcover erschienen ist, taucht Tad Williams tief ein in die Mythologie und Eigenart der Wesen, die ein weiches Fell tragen und auf samtenen Pfoten gehen. Ein gefährlich fauchender und von Herzen schnurrender Fantasyroman.

Die Stunde der Dämmerung hatte begonnen, und der Dachfirst, auf dem Traumjäger lag, war in Schatten gebettet. Schlimmes geht vor unter den Nachfahren von Harar Goldauge und Fela Himmeltanz. Wohin bloß sind Fritti Traumjägers Freunde und Gefährten verschwunden? Und vor allem: Wo steckt Goldpfote, seine geliebte Gespielin? Zusammen mit Raschkralle und Dachschatten macht sich der Kater auf die Suche. Er kommt an den Königshof des ältesten Katzengeschlechts der Geschichte, und sein Weg führt ihn hinab bis in die dunkelste Katzenhölle. Und schließlich findet er, was kein Mensch und keine Katze je zuvor auch nur geträumt hatten ...

Tad Williams, Traumjäger und Goldpfote, Hobbit Presse Klett-Cotta, ISBN 9783608938319, 22,95 €

Samstag, 3. März 2012 - 18:14 Uhr
T.C. Boyle, Das wilde Kind

Der in den Vereinigten Staaten lebende T.C. Boyle schafft es mit knappen Worten dem Leser ein feinfühliges Porträt des Protagonisten zu vermitteln. Die Geschichte führt uns zurück in den Herbst des Jahres 1797. Die Jahre der Revolution und des Terrors sind vorbei, als der Schmied des kleinen Ortes im Wald von Aveyron auf ein nacktes, seltsame Laute ausstoßendes Wesen stößt, dessen Haut schwarz vor Schmutz und dessen Haar zottelig ist. Ist es ein Mensch oder ein Tier? Ein Knabe ist es auf alle Fälle. Die Männer vom Dorf fangen ihn, bringen ihn in nach Paris, wo er bei Hofe vorgeführt wird und ein Zimmer in der Taubstummenanstalt erhält. Man nennt ihn Victor, das Wolfskind, und er kommt in die Obhut eines jungen Arztes übergeben. Victor wird ihm zu Ruhm verhelfen, aber trotz all seiner Bemühungen wird der Arzt scheitern ...

T.C. Boyle, Das wilde Kind, dtv Taschenbuch, ISBN 9783423140652, 7,90 €

Samstag, 3. März 2012 - 17:49 Uhr
Kurkow, Der Gärtner von Otschakow

Der 50-jährige Andrej Kurkow lebt seit seiner Kindheit in Kiew. Er spricht insgesamt elf Sprachen und arbeitete als Redakteur, Gefängniswärter, Kameramann und Drehbuchautor. Seit Mitte der 90er Jahre lebt er als freier Schriftsteller in Kiew und London. In seinem neuen Buch scheibt er von Igor. Jedesmal, wenn der in die alte Uniform samt Stiefeln und Mütze schlüpft, reist er durch die Zeit und landet in Otschakow am Schwarzen Meer, im Jahr 1957. Dort trifft er auf Weindiebe und andere Gauner, und auf eine schöne, rothaarige Marktfrau, bei deren Anblick Igor die Gegenwart beinahe vergessen möchte.

Andrej Kurkow, Der Gärtner von Otschakow, Diogenes Verlag, ISBN 9783257068146, 22,90 €

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Shilo, Zwerge kommen hier keine Poetisches Neuland: von gewaltiger Kraft, zärtlich und voller Zuversicht: Als Masud, der Falafelkönig, plötzlich stirbt, ist seine Frau Simona von Sinnen vor Schmerz. Vom Leben nach diesem Verlust erzählen die verwaisten Familienmitglieder: Simona, die statt in den Bunker auf den Bolzplatz geht und hofft, der tägliche Katjuscha-Regen in Nord-Israel möge endlich über ihr niedergehen.

 

Schmitt, Als ich ein Kunstwerk war Eric-Emmanuel Schmitt, ein Pariser Endvierziger mit Ausbildung in Musik und Philosophie, der über "Diderot und die Metaphysik" promoviert hat, widmete sich nach wenigen Jahren als Dozent dem Schreiben vin Theaterstücken. Acht Werke wurden seit 1991 von ihm aufgeführt.

 

Hikmet, Die Namen der Sehnsucht Nâzim Hikmet wurde 1902 in Thessaloniki geboren und wuchs in der kosmopolitischen Atmosphäre Istanbuls auf. Zeitlebens blieb der politisch engagierte Dichter in seiner Heimat verfolgt. Sechzehn Jahre verbrachte er im Gefängnis, zwanzig Jahre lebte er im Ausland, zumeist als Exilant. 1963 starb er in Moskau. Publikationsverbot bestand in der Türkei bis 1965.


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Svevo, Zenos Gewissen
Gilbert, Das Ja-Wort: Wie ich meinen Frieden mit d