amazon.de

Neue Beiträge

Montag, 30. Januar 2012 - 15:47 Uhr
Die schönsten Katzengeschichten

Der Schriftsteller Guy de Maupassant behauptete "Alle Dichter haben Katzen geliebt". Nun, alle werden es wohl nicht sein, aber sehr viele Schriftsteller haben jedenfalls über Katzen geschrieben. Daniel Kampa scheint ebenfalls ein Faible dafür zu haben, denn der frühere Assistent seines Namensvetters, des kürzlich verstorbenen Verlegers Daniel Keel, hat zusammen mit seinem Chef vor einiger Zeit schon ein Buch für Katzenfreunde zusammengestellt, dass der Zeichner Sempé mit seinen bezaubernden Illustrationen versah. In dem neuen Band hat der belesene Kampa die wohl schönsten klassischen Katzengeschichten der Weltliteratur zusammengestellt und vereint sie mit modernen Katzengeschichten von Bestsellerautoren wie Patricia Highsmith, Ingrid Noll, Elke Heidenreich, Ian McEwan oder Donna Leon. Die darin enthaltenen Geschichten sind so poetisch, anschmiegsam, eigensinnig, anmutig, geheimnisvoll, wild oder kratzbürstig, wie die schnurrenden und fauchenden Helden, von denen sie erzählen. Katzenfreunde werden also wieder ihre reinste Freude bei der Lektüre empfinden.

Die schönsten Katzengeschichten, Hrsg. Daniel Kampa. Diogenes Verlag, ISBN 9783257241594, 9,90 €

Samstag, 14. Januar 2012 - 11:11 Uhr
Coelho, Aleph

Kann man seine Vergangenheit zurücklassen wie eine Bahnhof, aus dem man gerade hinausfährt? Kann man sich selbst neu entdecken wie ein fremdes, unbekanntes Land? In der Transsibirischen Eisenbahn begegnet ein Schriftsteller einer jungen Stargeigerin - und gleichzeitig einer dunklen Seite seines früheren Lebens. Er gerät in ein Parallel-Universum, in dem Raum und Zeit zusammenfallen - das Aleph. Und er erkennt seine Chance, eine alte Schuld zu bewältigen und sein Leben noch einmal neu zu beginnen. In Paulo Coelhos neuem autobiographischen Roman geht es um das Innehalten. Das Nachdenken, Träumen, Sich ausprobieren und sich neu entdecken. Es geht ums Wagen, ums Handeln und ums Gewinnen. Wach zu werden. Mit dem Buch kann auch für den Leser ein neues Kapitel in seinem Leben beginnen.

Der Mittsechziger Coelho aus Rio de Janeiro ist nach dem Jurastudium durch Südamerika, Europa und Nordafrika gereist. Zurück in Brasilien folgten Veröffentlichungen von Theaterstücken und provokativer Rocksongs, die ihm über die Militarjunta der 70er Jahre dreimal ins Gefängnis einbrachten. Er ist Herausgeber einer Untergrundzeitschrift, eines Musikmagazins sowie Direktor von Polygram und CBS, Brasilien. Als er 1980 seine Stelle verliert studiert er in einem alten spanischen Orden und macht sich auf den Jakobswegs nach Santiago de Compostela.

Paulo Coelho, Aleph, Diogenes Verlag, ISBN 9783257068108, 19,90 €

Freitag, 25. November 2011 - 14:07 Uhr
Stevenson, Stich ins Wespennest

Ein kleines englisches Dorf steht kopf, als sich dessen Bewohner plötzlich als Figuren in einem Roman wiederfinden. Und nur die unscheinbare Miss Buncle weiß, wer der Autor ist. In dem kleinen englischen Dorf Silverstream sucht Barbara Buncle, eine unscheinbare Dame Anfang vierzig, nach Möglichkeiten, ihr bescheidenes Einkommen aufzubessern. Schließlich hat sie eine Idee: Sie wird ein Buch schreiben, und zwar – da Phantasie nicht ihre Stärke ist – über etwas, das sie kennt. Nämlich ihr eigenes Dorf und dessen Einwohner. Und Miss Buncle trifft genau ins Schwarze. Der Roman, publiziert unter dem Pseudonym John Smith, wird ein Bestseller. Die Kritiker überschlagen sich, doch die Sache hat einen Haken: Miss Buncles Schilderungen sind so authentisch, dass sich die Bewohner von Silverstream prompt wiedererkennen, und nicht alle sind glücklich. Bald dreht sich in dem Ort alles nur um eine Frage: Wer ist John Smith? Der von der Krimiautorin Aline Templeton ausgegrabene Roman der D.E. Stevenson (steht für Dorothy Emily), einer fleißigen Verwandten des Autors der Schatzinsel ist angenehm geschrieben und man merkt bei der Lektüre, dass er so aktuell wie eh und je ist. Für die Autorin waren ihre Bücher "Leuchttürme", von denen sie jedes Jahr einen ablieferte, der von einem Millionenpublikum verschlungen wurden. Ein Glücksgriff des Manhattan Verlags, denn das letzte Erscheinen bei der Büchergilde Gutenberg liegt schon mehr als 50 Jahre zurück. Ein Buch, das wir unseren Lesern voll ans Herz lesen möchten.

D.E. Stevenson, Stich ins Wespennest, Manhattan Verlag, ISBN 9783442546879, 17,99 €

Montag, 31. Oktober 2011 - 10:33 Uhr
Colagrossi, Kartoffeln al dente

Andrea aus Sizilien kommt extra nach Krefeld, um in der Kochshow »DSD5SK« die goldene Gabel und 300.000 Euro zu gewinnen und gleichzeitig die deutsche Sprache zu lernen. Dabei erlebt er so einiges: Egal, ob es bei seiner Gastgeberfamilie Heilmann immer nur kaltes Abendessen mit Gürkchen gibt, Frau Sommer – die Lehrerin aus der VHS-Gruppe „Deutsch für Ausländer“ – eine Krise mit ihrem Ehemann hat oder er eine „außerirdische“ Taxifahrt zu den Fernsehstudios in Ossendorf durchmacht, Andrea kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus ...

Angelo Colagrossi wurde vor gut 50 Jahren in Rom geboren und lebt seit 20 Jahren in Deutschland, zur Zeit in Berlin. Als Regisseur, Produzent und Autor hat er an zahlreichen Comedyserien und Filmen mitgewirkt unter anderem als Co-Autor von Hape Kerkeling die Comedyserie „Total normal“ verfasst, die zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Mit Angelina Maccarone und Hape Kerkeling hat er die Hörspiele „Ein Mann, ein Fjord!“ und mit Elke Müller „Amore und so’n Quatsch“ realisiert. Angelo schrieb und produzierte den Kinofilm „Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“.

Angelo Colagrossi, Kartoffeln al dente, Langenscheidt Verlag, ISBN 9783468738371, 12,99 €

Dienstag, 26. Juli 2011 - 13:28 Uhr
Grischkowetz, Flüsse

Der Mittvierziger Jewgenij Grischkowez aus Sibirien ist inzwischen ein Kultstar der russischen Theaterszene und lebt in Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg. Der Titel dieser Erzählung führt den Leser zunächst in die Irre. Denn es ist nur von einem einzigen Fluss die Rede, nämlich von jenem namenlosen Fluss in einer namenlosen Industriestadt in Sibirien, in der der namenlose (und auch sonst durch keinerlei Äußerlichkeiten näher gezeichnete) Ich-Erzähler seine Kindheit und Jugend verbracht hat. Die Reise in die eigenen Erinnerungen sucht nicht die Rekonstruktion von Ereignissen, Lebensphasen und Begegnungen. Sie ist eine Innenschau auf solche Momente, die Erwachsenen als identitätsprägend in den Sinn kommen. Ein Buch für diejenigen, die Gründe finden, dort zu leben, wo sie geboren sind, und für diejenigen, die Gründe haben von dort wegzugehen.


Jewgenij Grischkowez, Flüsse, Ammann Verlag, ISBN 9783250601388, 18,95 €

Ältere Beiträge

Anmelden



neue Bücher nach Autorenname

Aciman, Rensin, Twitteratur

 

Atwood, Das Jahr der Flut

 

Binder, Der Wintergast

 

Coelho, Der Sieger bleibt allein

 

Coelho, Elf Minuten

 

Coelho, Schutzengel

 

Dal Masetto, Als wärs ein fremdes Land

 

de Carlo, Als Duarte kam

 

Doyle, Typisch Irisch

 

Gaddis, JR

 

Gilbert, Das Ja-Wort: Wie ich meinen Frieden mit d

 

Gilbert, Eat, Pray, Love

 

Grischkowez, Flüsse

 

Grischkowez, Flüsse

 

Hartmann, Hauptmann, All die verschwundenen Dinge,

 

Hikmet, Die Namen der Sehnsucht

 

Irving, Letzte Nacht in Twisted River

 

Kloeble, Unter Einzelgängern

 


1 2

Weiter



neue Bücher nach Erscheiungsdatum

 

Binder, Der Wintergast Andreas ahnt bei seiner Ankunft in dem abgeschiedenen Bergdorf an der schweizerischen Grenze zu Italien noch nicht, worauf er sich eingelassen hat. Den ganzen Winter soll er hier verbringen, um über seine Kunst nachzudenken. Doch die interessiert ihn zunächst gar nicht. Denn er ist nicht der einzige Gast in dem herrschaftlichen Palazzo: Ein kranker Adler wurde von der schönen Maddalena zur Pflege abgegeben. Der Raubvogel und die Frau ziehen ihn gleichermaßen in ihren Bann. Als an Weihnachten auch noch ein Kind verschwindet, wird Andreas unvermittelt Teil einer Gemeinschaft, die ihm zu Beginn völlig fremd erschien. Elisabeth Binder bricht in ihrem Roman das Licht des Lebens wie in einem Schneekristall. Eine bewegende Meditation über das Schweigen der Natur und das Verlangen der Menschen nach Offenbarung. Die Autorin aus dem schweizerischen Thurgau war nach dem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte erst als Lehrerin, dann als Literaturkritikerin beim Feuilleton der »Neuen Zürcher Zeitung« tätig. Seit 1994 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und erzielte damit zahlreiche Preise.

 

Coelho, Elf Minuten Der Brasilianer Paulo Coelho besuchte nach dem Studium der Rechtswissenschaften die Länder Südamerikas, Europas und Nordafrikas. Zurück in der Heimat machte er sich einen Namen mit Theaterstücken und provokativen Rocksongs, die ihm über die Militarjunta der 70er Jahre dreimal ins Gefängnis brachten. Er ist Herausgeber einer Untergrundzeitschrift, eines Musikmagazins sowie Direktor von Polygram und CBS, Brasilien. Ab 1980 studierte er fünf Jahre in einem alten spanischen Orden und machte sich auf den Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Sein neues Buch handelt von Maria, einer jungen Frau aus dem brasiliansichen Hinterland, die von Abenteuern, fernen Ländern und von der großen Liebe träumt. Doch momentan ist sie gezwungen, ihren Lebensunterhalt als Tänzerin und "Sexarbeiterin" in einem Nachtclub in Rio de Janeiro zu bestreiten. Sie tut dies ohne Scham, denn schließlich ist ihr Herz nicht dabei, und sie hat sich geschworen, sich nicht zu verlieben. Doch dann trifft sie jemanden, der ihre Gefühle durcheinander bringt, weil er zu ihr in einer neuen, ungewohnten Sprache spricht - der Sprache der Seele.

 

Gaddis, JR Kein Buchneuling, sondern eine Wiederentdeckung nach 35 Jahren: William Gaddis' Kultroman »JR«. JR ist ein kleiner elfjähriger Rotzlöffel, dem ständig die Schnürsenkel an seinen zerschlissenen Turnschuhen reißen, der nie ein Taschentuch zur Hand hat und von seiner Mutter vernachlässigt wird. Keiner ahnt, dass er den Amerikanischen Traum beim Wort nimmt und – inspiriert vom Sozialkundeunterricht – vom Schultelefon aus seine erste Aktie ersteht. Nach und nach erwirbt er Anteile an Bergwerken, Papierfabriken und Verlagen, und bald versetzt das Finanzimperium des Schuljungen selbst die Big Players der Wirtschaftswelt in Erstaunen. Doch plötzlich bricht die JR Corporation bei einer Aktienbaisse zusammen, und nicht einmal JR kann den freien Fall ins Nichts am Ende verhindern. Gaddis ist damit eine bitterböse Satire auf die Welt des Big Business gelungen, deren Witz im Wahnwitz unserer Gesellschaft liegt. Ein literarisches Ereignis von großer Weitsichtigkeit, ein moderner Klassiker und - wie uns die Entwicklungen der Weltwirtschaft zeigen - aktueller denn je!

 

Svevo, Zenos Gewissen Aaron Hector Schmitz, geboren 1861 in eine wohlhabende jüdische Familie im habsburgisch-österreichischem Triest, wählte Italo Svevo, was soviel wie "der italiensiche Schwabe" bedeutet, als seinen Künstlernamen. Der Bankangestellte und Redakteur der Zeitschrift 'La critica sociale' schrieb drei Romane, etliche Theaterstücke und Erzählungen und starb 1928 an den Folgen eines Autounfalls. "Im Unterschied zu anderen Krankheiten ist das Leben immer tödlich", sinniert Zeno Cosini in seinem 1923 entstanden Roman. Allen Widrigkeiten sucht er mit Verstand und Witz zu trotzen. Seine guten Vorsätze aber lösen sich immer wieder in Luft auf. Seit Ewigkeiten will er das Rauchen aufgeben. Seine Frau heiratete er nur, weil ihre beiden Schwestern ihm in derselben Nacht einen Korb gegeben haben. Und das Beste daran: Er wird glücklich mit ihr! Vielleicht auch dank seiner Geliebten. Eine grandiose Parodie auf die Psychoanalyse, noch bevor sie überhaupt populär wurde. Ein Jahrhundertwerk des führenden italienischen Romanautors des frühen 20. Jahrhunderts, das jetzt bei Diogenes als Taschenbuch erschienen ist.

 

Gilbert, Eat, Pray, Love Elizabeth ist Anfang dreißig und hat eine schmerzvolle Scheidung hinter sich. Sie steht vor dem Nichts und beschließt, alles, was sie bisher hatte, in New York zurückzulassen und ein neues Leben zu beginnen. Sie verbringt vier Monate in Rom, lernt italienisch, genießt das Leben und vor allem das gute Essen. Es folgen vier weitere Monate in einem indischen Ashram, wo sie sich in endlosen Meditationen übt. In Bali schließlich erfährt sie die glückliche Balance zwischen innerem und äußerem Glück. Mit Selbstironie, Charme und Intelligenz erzählt die Autorin von ihrer Reise durch die Welt und zu sich selbst. Eine ehrliche und bewegende Selbsterfahrungsgeschichte für alle, die mutig Verantwortung für sich selbst übernehmen wollen. Das Buch wurde jetzt in einen fast dreistündigen Film mit Julia Roberts in der Hauptrolle umgesetzt.

 

Irving, Letzte Nacht in Twisted River Von der Sehnsucht und der Flüchtigkeit des Glücks. Die Odyssee eines Kochs und seines Sohns durch New Hampshire und halb Amerika, ausgelöst durch eine tragische Verwechslung. Die Geschichte einer großen Liebe und vieler kleiner.1954 in einem Flößer- und Holzfällercamp in den Wäldern von New Hampshire: Der 12-jährige Danny verwechselt im Dunkeln die Geliebte des Dorfpolizisten mit einem Bären, mit tödlichen Folgen. Der Junge muss mit seinem Vater Dominic, dem Koch des Camps, fliehen - zuerst nach Boston und von dort weiter nach Vermont und Iowa und schließlich nach Kanada, verfolgt von einem Rächer, der auch nach Jahrzehnten nicht vergisst. Jedes Mal steht Dominic in einer neuen Küche und muss aus fremden Zutaten etwas zaubern: ein neues Gericht, eine neue Identität, eine neue Existenz für sich und seinen Sohn. Doch das Leben von Danny und Dominic bleibt eine Achterbahnfahrt, mit höchstem Glück und tiefstem Schmerz, mit bedrohlichen ebenso wie mit liebenswerten Weggefährten. Dabei sehnen sich die beiden nur danach, endlich zur Ruhe, irgendwo anzukommen.

 

Grischkowez, Flüsse Der Mittvierziger Jewgenij Grischkowez aus Sibirien ist inzwischen ein Kultstar der russischen Theaterszene und lebt in Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg. Der Titel dieser Erzählung führt den Leser zunächst in die Irre. Denn es ist nur von einem einzigen Fluss die Rede, nämlich von jenem namenlosen Fluss in einer namenlosen Industriestadt in Sibirien, in der der namenlose (und auch sonst durch keinerlei Äußerlichkeiten näher gezeichnete) Ich-Erzähler seine Kindheit und Jugend verbracht hat. Die Reise in die eigenen Erinnerungen sucht nicht die Rekonstruktion von Ereignissen, Lebensphasen und Begegnungen. Sie ist eine Innenschau auf solche Momente, die Erwachsenen als identitätsprägend in den Sinn kommen. Ein Buch für diejenigen, die Gründe finden, dort zu leben, wo sie geboren sind, und für diejenigen, die Gründe haben von dort wegzugehen.

 

Schmitt, Adolf H. Eric-Emmanuel Schmitt studierte Philosophie in Paris. Als Romancier, Dramatiker und Autor für Film und Fernsehen lebt er heute in Brüssel. In Frankreich gehört er zu den bedeutendsten Theaterautoren seiner Generation und hat auch international Erfolg. Für "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" wurde er mit dem Deutschen Bücherpreis 2004 in der Kategorie "Publikumsliebling des Jahres" ausgezeichnet. Und ebenfalls im Jahr 2004 mit dem Quadriga-Preis. Sein Buch über das Leben und die Chancen des deutschen Diktators beginnt am 8. Oktober 1908: "Adolf Hitler durchgefallen." Dieser einzelne Satz steht am Anfang der Katastrophe, die ein Jahrhundert erschüttert hat. Was aber, wenn die Aufnahmekommission der Wiener Kunstakademie damals anders entschieden hätte? Was, wenn der zwanzigjährige Aspirant, der sich prächtig aufs Kollorieren von Architekturpostkarten verstand, tatsächlich Maler geworden wäre? Könnte es sein, daß dieser junge Mann etwas mit uns zu tun hätte? Rückhaltlos und ohne Scheuklappen wirft Eric-Emmanuel Schmitt in seinem bislang umfangreichsten Roman die verstörende Frage nach den Bedingungen auf, die einen Menschen zu dem machen, was er ist. Parallel zu der Geschichte des Diktators Adolf Hitler erzählt der Erfolgsautor eine Lebensgeschichte im Konjunktiv, die Biographie des Kunstmalers Adolf H., in der ein Mensch sich unter der humanen Gewalt der Kunst zu einem uns Unbekannten entwickelt. Adolf H. Zwei Leben ist nicht nur eine tiefsinnige Reflexion über das Verhältnis von Kunst und Politik, Genie und Wahnsinn, es lädt uns auch dazu ein, über das Ungeheuer nachzudenken, das in jedem von uns selbst wohnt.


1 2 3 4 5

Weiter




Svevo, Zenos Gewissen
Gilbert, Das Ja-Wort: Wie ich meinen Frieden mit d